Remscheid: Mann steht zwischen den Jahren plötzlich allein im Ämterhaus

Remscheid: Alles offen, aber keiner da - Mann wartet im leeren Ämterhaus

Das Remscheider Ämterhaus sollte zwischen den Tagen eigentlich geschlossen sein. Am Donnerstag war es zwischenzeitlich trotzdem möglich, in das Gebäude zu kommen.

Emilio Giusti wollte sein Auto im Ämterhaus abmelden. Er kam durch den Seiteneingang und wunderte sich, dass überall Licht brannte, aber keine Mitarbeiter zu sehen waren, wie er auf seiner Facebook-Seite schreibt.

Als er nach einer 15-minütigen Wartezeit die Verwaltung anrief, erfuhr er über die Ansage vom Band, das Ämterhaus sei zwischen den Tagen geschlossen. Wieso brannte dann Licht und stand die Türe offen?, fragte sich Giusti.

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Die Stadt erklärt den Vorgang wie folgt: Am Donnerstag musste ein Mitarbeiter im Ämterhaus eine dringende ordnungsrechtliche Angelegenheit erledigen. Der Mitarbeiter schloss die Tür auf, betrat das Gebäude, verschloss die Tür aber nicht von innen, so dass der Schließmechanismus geöffnet blieb. Erst als der Mitarbeiter das Gebäude wieder verließ und die Tür verschloss, war ein Betreten des Gebäudes nicht mehr möglich.

Außerdem war die automatische Steuerung von Licht und Monitoren nicht auf "Schließtage" eingestellt. Ebenfalls versäumt wurde, Schilder mit "Heute geschlossen" an den Außentüren anzubringen. Künftig soll es solche Hinweisschilder aber immer geben, heißt es.

(cip)