Remscheid: Livemusik zum Nulltarif

Kultur in Remscheid : Livemusik zum Nulltarif

15 Lokale beteiligen sich am kommenden Samstag an der Buderus-Lokalrunde. In Remscheid wird bis in die Nacht Livemusik zum Nulltarif geboten. Sogar eine Band aus Afrika mischt mit.

Von Kneipe zu Kneipe ziehen und einen Abend Livemusik zum Nulltarif genießen. Die 14. Buderus-Lokalrunde macht es möglich. Quer durch die Innenstadt werden am Samstag, 28. September (Beginn: 20 Uhr), die kleinen Läden musikalisch brummen. Von West nach Ost, vom Café König bis zum Remscheider Bräu wird den Besuchern Vielfalt geboten. Blues, Folk, Latin, Hardrock, Pop und Schlager sind im Angebot. Dabei gibt es bei den Lokalitäten Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Mit 15 Gastronomen ist es sogar einer mehr als 2018. Thomas Eisleben, Organisator der Lokalrunde bei Sponsor Buderus, freut sich: „Wir hatten im Verlauf der Jahre aus vielen Regionen der Welt illustre Gäste, diesmal freue ich mich darauf, Musiker aus Afrika zu begrüßen.“ Ein Überblick.

Café König, Königstraße 4: Duo Rumbajam – Gustavo Felipe (Casa d’Locos) kommt mit einem Überraschungsgast an seiner Seite, um Klassiker von den Gypsy Kings, Buena Vista Social Club und weitere Hits der spanischen und lateinamerikanischen Musik zu spielen.

Löf, Theodor-Körner-Straße 6: Kiesberch – bergische Hardrock-Coverband mit einem Repertoire von Iron Maiden, Warlock, Deep Purple, Rainbow bis zu AC/DC und Kiss.

Ngsti Eritrea, Mattheystr. 4: Band aus Afrika – zu der exotischen Küche aus dem kleinen Land werden in dem noch jungen Restaurant Musiker aus Ostafrika erwartet.

La Bodega de Cheryf, Hindenburgstr. 5: Invasión – eine 1970 in Remscheid gegründete und Mitte der 80er-Jahre aufgelöste spanisch-italienische Kapelle um Leadsänger Vicente Ramos. Nach mehreren Trennungen und Wiedervereinigungen bietet die Band Folk & Oldies, der südamerikanischen Tango und südeuropäische Gitarren verbindet.

POM, Hindenburgstr. 12 a: The Upsetters – Soul, Swamp-Rock, Shuffle. Der Blues der vierköpfigen Band orientiert sich an den Wurzeln, am ruppigen Blues der Mississippi-Region und der sumpfigen Backwoods. Mal akustisch und entspannt, mal elektrisch und brachial.

ErlebBar, Hindenburgstr. 8: Van Anderen – Sebastian „Basti“ Rehbold ist einer der besten Sänger und Entertainer der Region. Im bewährten Bandrahmen mit Van Anderen, 1993 als Remscheider Schulband gegründet, bietet er Coverrock vom Feinsten, getrieben von seiner vielseitigen, ausdrucksstarken Rockstimme.

Rack ’n’ Roll, Daniel-Schürmann-Str. 41: Jim Rockford Band – kommt in kleiner Besetzung mit Sebi Eichmeier (Keyboards), Oliver Hanf (Gitarre & Gesang), Sonja LaVoice (Gesang). Ihr facettenreiches Repertoire reicht von Modern Pop, über Lounge, Jazz und Einflüsse des Easy Listening.

Esszimmer 5630, Alleestr. 85: Teneja – Nach einer längeren Pause ist die Sängerin und Gitarristin Gast bei der Lokalrunde. Teneja schafft es, harmonische Energie mit musikalischer Leidenschaft zu verbinden. Wandlungsfähig wie Alanis Morissette, kratzig wie Janis Joplin, leidenschaftlich wie Joss Stone, hell und klar wie Eva Cassidy.

Bistro Shirasz, Rathausstr. 2: Party-Colonias – mit Frontfrau Laura hat das Duo Zuwachs bekommen. Ihr Motto lautet: Party von Kölle bis Malle, stimmungsvoll zum Mitschunkeln, nicht nur mit bekannten kölschen Liedern und Schlagern.

Grüne Gans, Theodor-Heuss-Platz 9: Sabrina Torkel – die Sängerin hat ihre Vorbilder bei Celine Dion oder Whitney Houston. Gekonnt covert sie deutsche Schlagerstars.

Miro, Scharffstraße 5: Fachwerk – gefragter Live-Act der hiesigen Szene mit Mother’s Finest, Shakira, Tina Turner, Joe Cocker, Dire Straits und Bryan Adams im Gepäck.

Simplicius, Bankstraße 6: Max Langefeld – der 27-jährige Gitarrist aus Wuppertal tritt ohne seine Band TigersOnAcid auf, wird Akustikversionen bekannter Songs aus dem Rock / Pop aufbereiten.

Andalucia, Elberfelder Straße 44: Los Chicos – das Trio steht mit seinem Mix aus Rumba und Latino für einen warmen Spätsommerabend an einer Strandbar. Und ihr Flamenco lädt zum Tanzen ein.

Brickhouse/Saxobar, Alte Bismarckstraße 7: Khari – die dreiköpfige Indie-Band aus Wuppertal stößt in neue Klangdimensionen vor. Mit ihrem elektrischen Sound verschmelzen sie US-Soul mit Psychedelik einer indischen Yoga-Stimmung, begleitet von treibenden Rhythmen.

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