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Remscheid: Letzte Etappe bei Ausbau der Kreuzung Ringstraße / Rader Straße

Baustelle Ringstraße / Rader Straße : Letzte Etappe bei Kreuzungsausbau

Seit Freitag gilt eine neue Verkehrsführung in Lennep – die Umleitung aus Richtung Radevormwald ist aufgehoben. Im November soll der Knotenpunkt Ringstraße / Rader Straße fertiggestellt sein.

(zak) Bis November müssen Autofahrer noch mit Behinderungen und Umleitungen in Lennep leben. Gunter Breidbach, zuständiger Bereichsleiter bei den Technischen Betrieben (TBR), ist zuversichtlich, dass bis dahin der Ausbau des Knotenpunktes Ring-/Rader Straße beendet sein wird, der nun seinen letzten Abschnitt erreicht hat.

Seit Freitag ist die Bundesstraße B 229 aus Radevormwald wieder geöffnet. Aber: Dafür kommt es in Richtung Trecknase zu einer massiven Änderung. Die Ringstraße hat sich in eine Einbahnstraße verwandelt. Wer aus Richtung Radevormwald oder aus Lüttringhausen kommt und zur Trecknase will, muss einen Umweg über die Wupper- und Kölner Straße einlegen. „Diese Regelung gab es bereits bei früheren Baustellen. Das hat gut funktioniert“, hofft Breidbach auf möglichst wenig Ungemach für tausende Pendler, die täglich in dem Abschnitt unterwegs sind. Auf der Ringstraße werde Platz für die weiteren Bauarbeiten benötigt.

„Wir werden den Verkehr in deren Verlauf mal nach links, mal nach rechts leiten“, erklärt Breidbach die Verkehrsströme, die von der Trecknase in Richtung Hackenberg/Lüttringhausen zugelassen bleiben. Unter anderem entsteht im letzten Bauabschnitt eine Lärmschutzwand. Zudem wird der neue Abzweig zur Straße Am Stadion vollendet, der in Zusammenhang mit den Vorbereitungen für das Designer Outlet Center (DOC) steht.

Eigentlich wäre die Firma Dohrmann bereits ein großes Stück weiter. Allerdings wurde entgegen ursprünglichen Planungen ein etwa 120 Meter Abschnitt auf der Rader Straße von Grund auf saniert. Statt lediglich die Fahrbahndecke zu erneuern, sei der Untergrund bis zu einer Tiefe von 30 Zentimentern neu hergestellt worden. Dabei wurden Investitionsmittel eingesetzt, die Remscheid über Maut-Zahlungen vom Bund erhalten hatte. „Diese müssen wir auf Bundesstraßen einsetzen. Das bot sich hier an“, berichtet Breidbach.

Unter dieser Verzögerung litten unter anderem die Anwohner der Radevormwalder Wupperortschaft Dahlhausen, die zur Umleitungsstrecke für jene wurde, die aus Radevormwald nach Lennep oder Remscheid wollten.

Der Kostenrahmen von 4,5 Millionen Euro werde nach seiner ­Einschätzung eingehalten. Am Ende sollen sich die Autofahrer auf weniger Stau am Knotenpunkt freuen.

(Boll)