Remscheid: LED-Lichter für den Kimmenauer Weg

Ausschreibung noch in diesem Jahr : LED-Lichter für den Kimmenauer Weg in Remscheid-Lennep

Eigentlich sollten die Straßenbeleuchtungen am Kimmenauer Weg in Lennep und am Volkeshaus (Fürberg) im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen sein. Es gab allerdings Verzögerungen.

Nun aber ist der Weg frei für die 18 LED-Lichtpunkte am Kimmenauer Weg und weitere zehn in Volkeshaus. Udo Wilde (TBR) und Stephan Koch (EWR) haben die Planungen für die Erhellung abgeschlossen.

Die dunklen Orte gelten den Bewohnern als Angsträume. „Die Ausschreibung liegt in den letzten Zügen“, kündigt Udo Wilde, Lichtexperte bei den Technischen Betrieben Remscheid, an. Es handelt sich um eine beschränkte Ausschreibung, bei der rund ein halbes Dutzend der Stadt bekannter Fachfirmen angeschrieben werden.

„Bis Ende Oktober gehen die Schreiben raus, die Vergabe soll noch im November erfolgen“, legt Udo Wilde die vorgesehene Zeitschiene fest. Ob die Maßnahmen noch in diesem Jahr begonnen oder sogar abgeschlossen werden, hängt von dem beauftragten Unternehmen und nicht zuletzt von der Witterung ab.

Die Ausleuchtung des Kimmenauer Weges ist mit 114.000 Euro veranschlagt. Einer der Lichtpunkte soll an dem Verbindungsweg vom Lenneper Bahnhof zur Kammgarnsiedlung entstehen, der autofreien Verlängerung der Karlstraße, die parallel zum Kimmenauer Weg läuft. Sehr viele Fußgänger nutzen dieses kurze Stück, das an die neue Feuerwache grenzt. 18 LED-Lichtpunkte werden fundamentiert, jeweils in einem Abstand von rund 30 Metern. Auf 580 Meter Länge werden dafür Kabel in die Erde gelegt.

Der Graben, in den die Leitungen in Volkeshaus gelegt werden, wird 320 Meter lang sein, 120 Meter in unbefestigtem Untergrund, 200 Meter im Asphalt. Für diese Arbeiten sind 67.100 Euro kalkuliert.

Städtische Investitionen in neue Straßenbeleuchtungen sind insgesamt selten. Volkeshaus wurde von der Bezirksvertretung Alt-Remscheid beschlossen, Kimmenauer Weg politisch von der BV Lennep abgesegnet. Rund 11.000 Lichtpunkte gibt es in Remscheid. Udo Wilde verweist darauf, dass es mit der Installation allein nicht getan ist. „Wir schaffen zwar Werte, müssen aber an deren Folgekosten denken“, erinnert der Fachmann. Jeder Lichtpunkt kostet 20 Euro im Monat an Wartung und Strom.

Eingeschaltet werden die Laternen abends und morgens in der Dämmerung. Um Einheitlichkeit zu gewährleisten, sind, verteilt über Remscheid, fünf kleine Lichtfänger an städtischen Gebäuden installiert, die per Fotodiode die Helligkeit registrieren.

Wenn eine bestimmte Stärke erreicht ist, gehen Impulse an die insgesamt 600 Schaltschränke in der Stadt und von dort in die Lichtmasten.

(Boll)