Remscheid: Kräftiger Applaus für eindrucksvolles Konzert

Schule in Remscheid : Kräftiger Applaus für eindrucksvolles Konzert

Das Schuljahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, bis zu den Sommerferien ist es nicht mehr lange hin. Traditionell der Zeitpunkt im Jahr, an dem in Schulkonzerten die Arbeit präsentiert wird, die im laufenden Schuljahr im musikalischen Bereich stattgefunden hat.

Am Dienstagabend war es im Leibniz-Gymnasium soweit, die Schüler aller Jahrgangsstufen hatten Eltern, Freunde und Angehörige zum Sommerkonzert in die Aula eingeladen.

Und die war sehr gut besucht, als der Schulchor der Jahrgangsstufen sechs bis acht mit „Yesterday“ von den Beatles und „Story of my Life“ von One Direction in den Abend einstieg. Direkt im Anschluss zeigten die Fünftklässler mit „Zwei tschechischen Melodien“ und „Als der Rebbe Elimelech“, was sie mit ihrer Lehrerin Marina Rohn in ihrer „Musik.Klass!“ einstudiert hatten. Nach einem Solo-Beitrag, dem „Flower Dance“ von Dj Okamari, eindrucksvoll dargeboten von Tristan Schnalle am Klavier, waren die Schüler der „Musik.Klass!“ der Jahrgangsstufen sechs und sieben dran und präsentierten vor der Pause gleich mehrere Lieder, etwa „Et incarnatus est“, „Meine Zeit steht in Deinen Händen“ oder „A World of Peace and Harmony“. Die Darbietung wurde, wie eigentlich alle im Verlauf des etwa zweistündigen Abends, vom Publikum mit kräftigem Applaus bedacht.

In der Pause sorgten die Schüler mit Waffeln oder belegten Brötchen sehr gut für die Stärkung ihres Publikums. Eindrucksvoll wurde es nach der Pause. Denn dann betrat die Gospel AG unter der Leitung von Christoph Spengler die Bühne. Der 16-köpfige Chor präsentierte drei Stücke, darunter eine echte Gänsehaut-Version von Leonard Cohens „Hallelujah“.

Aber auch „Sanctuary“ mit einer spontan beklatschten Solo-Einlage einer Schülerin kam beim Publikum sehr gut an. Wenn man sich so in der Aula umsah, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die leidenschaftliche Darbietung der Gospel AG durchaus noch ein paar Songs mehr hätte umfassen können. Im Anschluss betrat die zweiköpfige Band „eleven“ die Bühne und spielte mit „I don’t know why“ und „Carry Love“ zwei fulminante Eigenkompositionen. Die jungen Musiker hatten sichtlich Spaß am Auftritt, der sich auch auf das Publikum übertrug und sich in begeistertem Applaus niederschlug.

Drei Jigs und drei Reels, irische Lieder und Gesänge, präsentierte dann die Irish Folk AG „Green Enchantment“ unter der Leitung von Rolf-René Maurer. Die fünfköpfige Gruppe mit drei Flöten und zwei Gitarren – beim letzten Song „Up Downey“ verstärkt um zwei Sängerinnen – spielte immer ein wenig zwischen unbändiger Freude und dezenter Melancholie schwankende Stücke wie „Donnybrook Fair“, „The Ashplant“, „The Connoughtman’s Rambles“. Und das so mitreißend und lebendig, dass das Publikum sofort zum Mitklatschen animiert wurde.

Den Abschluss unter diesen musikalisch tollen Abend, an dem die hochwertige musikalische Ausbildung am Leibniz-Gymnasium deutlich wurde, markierten das krankheitsbedingt etwas ersatzgeschwächte Salonorchester und die Leibniz-Alumni-Band, beide unter der Leitung von Guido Rader.

Ersteres spielte den Adele-Hit „Rolling in the Deep“ mit Verve und Schmackes. Ebenfalls von der britischen Soul-Sängerin – und natürlich aus dem gleichnamigen Bond-Film bekannt – stammte „Skyfall“, der erste der beiden Beiträge der Alumni-Band.

Zum Abschluss gab es dann noch eine knackige Version vom Deep-Purple-Evergreen „Smoke on the Water“, ehe dann für dieses Sommerkonzert unter dem letzten lauten Applaus der Vorhang endgültig fiel.

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