Remscheid: „Koxer“ feiern wieder ihre Kirmes

Fest in Alt-Remscheid : „Koxer“ feiern wieder ihre Kirmes

Am 5. und 6. Juli findet zum 43. Mal die Kox-Kirmes statt. Erstmals wird nicht auf den Hof der ehemaligen Spedition Flesche eingeladen, sondern auf einen Platz gegenüber des Unternehmensgebäudes an der Königstraße.

Mit gespannter Vorfreude blickt die Betriebssportgemeinschaft Kox auf das Wochenende des 5. und 6. Juli. Dann findet zum 43. Mal die Kox-Kirmes statt. Das ist, nachdem die Genehmigung durch die Stadt vorliegt, mittlerweile amtlich – die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Die Vorfreude ist auch deshalb so groß, weil die Veranstaltung im vergangenen Jahr eine Pause eingelegt hat. Zu wenige Helfer hatten sich gefunden, um das Fest auf die Beine zu stellen. Und auch die Spannung ist groß, schließlich findet die Kox-Kirmes erstmals nicht an ihrem angestammten Ort auf dem Hof der ehemaligen Spedition Flesche statt, sondern auf einem Platz gegenüber des Unternehmensgebäudes an der Königstraße.

„Natürlich gibt es eine gewisse Ungewissheit“, sagt Daniel Oberdick, zweiter Vorsitzender der BSG Kox, hinsichtlich der neuen Heimat der Kirmes. Im Verein sei man mit dem Ausweichstandort, den Herbert Flesche den Betriebssportlern als Alternative angeboten hatte, sehr zufrieden. Dennoch müssen sich die Organisatoren – und letztlich auch die Gäste – an die neuen Gegebenheiten gewöhnen.

Zum einen ist der neue Platz deutlich größer als der alte an der Uhlandstraße. Damit trotzdem nichts von der für die Kox-Kirmes charakteristischen, fast schon heimeligen Atmosphäre verloren geht, haben die „Koxer“ Vorkehrungen getroffen. „Wir werden den eigentlichen Veranstaltungsplatz mit Bauzäunen noch einmal begrenzen. Es bleibt also gesellig“, sagt der zweite Vorsitzende. Positiv sei, dass die Fläche an der Königstraße ohnehin weitestgehend eingefriedet sei.

Eine weitere Neuigkeit: Konnten die Betriebssportler bislang von den Strom- und Wasseranschlüssen der Speditionsgebäude profitieren, musste auf dem neuen Gelände eine andere Lösung her. „Zuerst wollten wir uns an einen öffentlichen Stromkasten und einen Hydranten anklinken. Das hätte aber lange Wege und viel Aufwand bedeutet“, erklärt Oberdick. Hilfe gab es von der Stadt und dessen Gebäudemanagement. „Dort wurde uns super geholfen“, sagt der Kox-Vorstand. Strom und Wasser kommen nun vom Gebäude der Alexander-von-Humboldt-Realschule.

Um alles andere kümmern sich aber die Mitglieder der BSG Kox. Und das ist einiges: Zwar hat sich der Verein darauf geeinigt, das Fest statt an drei diesmal an zwei Tagen stattfinden zu lassen. Damit es den Gästen aber an nichts mangelt, ist dennoch Einsatz gefragt. Nach dem Fassanstich am Freitag, 5. Juli, um 19 Uhr erwartet die Besucher das gewohnte Angebot an Speisen und Getränken. Anders als in den Vorjahren wird es zwar keinen Cocktailstand geben, dafür aber eine Longdrink-Ausgabe. Am Samstag, 6. Juli, geht es bereits um 16 Uhr los. Ab 18 Uhr gibt es Musik von DJ FloRyan und von 18 bis 19 Uhr eine „Happy Hour“ am Bierstand.

Um 21 Uhr folgt schließlich die Ziehung der Tombola-Preise. Diese sind wie gewohnt ebenso vielfältig wie hochwertig. Als erster Preis winkt ein E-Rolle im Wert von 700 Euro, der zweite Preis ist eine Playstation im Wert von 300 Euro und der dritte Preis ist ein Allee-Center-Gutschein über 200 Euro.

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