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Remscheid: Keine Langeweile in den Ferien

Kinderprogramm in Remscheid : Keine Langeweile in den Ferien

Für Kinder sollen die Sommerferien in Remscheid nicht langweilig werden. Trotz der Einschränkungen hat die Stadt zusammen mit den Kirchengemeinden und Sportvereinen ein Programm auf die Beine gestellt, das den Bedürfnissen der Kinder entspricht als auch die Hygienevorschriften einhält.

Michael Ketterer, Abteilungsleiter beim Jugendamt, geht von über 200 Angeboten aus, mit denen etwa 2500 Kinder erreicht werden können. Es handelt sich um ein Programm, das sich dynamisch entwickelt. Seit Freitag ist es auf der Webseite der Stadt (www.remscheid.de) freigeschaltet.

Zu den Klassikern unter den Angeboten während der Sommerferien gehört die Kinderstadt. Die fällt in diesem Jahr aus. Stattdessen wollen die Jugendpädagogen ihre Angebote zu den Kindern in die Stadtteile bringen. An drei Tagen in der Wochen, in jedem Stadtteil an vier verschiedenen Orten. „Wir wollen damit die Kinder erreichen, zu denen wir ansonsten nur selten Kontakt haben“, sagte Til Rebelsky. Die Firma Steinhaus hat für diese Freizeitangebote einen „Coroneutel“ gespendet. Das ist ein Beutel mit Büchern, Straßenkreide, Kniffel, Jojo, Naturführer und anderem mehr. Es sei für jene Zeiten gedacht, in denen den Kindern mal die Decke auf den Kopf fallen sollte.

Alle Veranstalter hoffen auf einen trockenen Sommer. Die meisten Veranstaltungen finden im Freien statt. Dort lassen sich die Hygienevorschriften am besten umsetzen. Mehr als zehn Personen dürfen nicht gleichzeitig teilnehmen.

Vor zwei Wochen hat sich Daniela Gradante vom Remscheider Turnverein gar nicht vorstellen können, in diesem Jahr wieder ein Angebot zu machen. Sport in Gruppen ist immer noch nicht erlaubt. 14 Programmpunkte bietet der RTV an. Gradante zufolge habe man darauf geachtet, Anbieter in der Region zu unterstützen. Es gebe zwar eine Fahrt ins Phantasialand, ein Tag auf der Minigolfbahn in Lüttringhausen und ein Besuch im Wuppertaler Zoo sind aber ebenfalls vorgesehen. Die Preise erhöhen sich leicht. Der Betreuungsaufwand sei höher. „Wir verdienen damit kein Geld. Aber wir können nicht noch draufzahlen“, sagte Gradante.

Abenteuer vor der Haustüre – das planen die Gemeinden des Kirchenkreises Lennep. In Lüttringhausen, Lennep und Hasten bauen sie ein Zeltlager auf. Ein Ersatz für die vielen abgesagten Freizeiten. Wer seine Kinder für ein Angebot anmelden möchte, kann dies über die Internetseite der Stadt tun. Dort befindet sich ein Link zu den Veranstaltern.