Remscheid: Jubiläum der IG Bergisch Born

Bergisch Born: IGBB feiert 50-jähriges Bestehen

Hauptversammlung bestätigt Vorstand der IG Bergisch Born und setzt den Rahmen für das 2019 anstehende Jubiläum.

Unter den 30 Besuchern der Hauptversammlung der IG Bergisch Born (IGBB) Donnerstagabend waren drei, die das Jahr 1969 in bester Erinnerung haben. Damals zählten Hermann Josef Hohn, Herbert Hindrichs und Karl Dahl zu den Gründungsmitgliedern der Ortsvertretung. Trotz Turbulenzen vor drei Jahren hat sich die IGBB berappelt und feiert 2019 sein 50-jähriges Jubiläum.

Mit viel Schwung wollen die 124 Mitglieder den Geburtstag angehen. Vorsitzende Melanie Monßen hatte die Versammlung im evangelischen Gemeindehaus vor die Alternative gestellt: Wenn der fünfköpfige Vorstand bei der Planung auf sich allein gestellt wäre, würde das Fest klein ausfallen, gäbe es Unterstützung von der Basis und dem Borner Umfeld, könnte größer geplant werden.

„Ideal wäre ein Fest mit allen Borner Vereinen, Kirche, Schule und Feuerwehr“, fand Monßen. Die Mitglieder folgten ihr. Die Kirchengemeinde signalisierte, dass sie sich einbringen wolle, auch die Freiwillige Feuerwehr, aufgrund einer Übung bei der Versammlung nicht vertreten, hatte im Vorfeld signalisiert, mitzuarbeiten. Dieter Förster (SGV), kündigte unter dem Beifall der Anwesenden an, dass der Gebirgsverein am Festwochenende zwei Touren, eine mit dem Rad (nach Wipperfürth) und eine per Pedes von Bergisch Born aus anbieten würden.

Gefragt werden sollen noch die Sport- und Karnevalsvereine im Ort, ebenso wie die Siedlergemeinschaft Tefental, die im kommenden Frühsommer 60 Jahre alt wird. Zentrale Anlaufstelle für die Festivitäten der IGBB soll die Kirche sein.

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„Wir wollen einen neuen Akzent setzen“, kündigte Melanie Monßen an, diesmal nicht die Tennishalle als Dreh- und Angelpunkt zu wählen. Drei Termine für die 50-Jahr-Feier sind ins Auge gefasst: 25./26. Mai, 14./15. Juni und 6./7. Juli. „Unser Favorit wäre der 14./15. Juni“, gab Monßen die Vorstandsmeinung wieder. Über das Datum wird entschieden werden, nachdem ein Festkomitee gebildet wurde. Ideen für das Programm werden in den kommenden Monaten gesammelt: Per Beamer präsentierte Monßen einige Schlagworte an der Leinwand. Die Illuminierung des „blauen Wunders“ zählt dazu, die Bepflanzung von Blumenkästen, das Aufsteigen hunderter Luftballons, eine Ausstellung Borner Künstler, ein Festumzug durch den Ort und eine große Party mit Musik an der Kirche. Natürlich wird auch das beliebte Krammetsvogel-Gebäck nicht fehlen.

Finanziert werden könnte die Sause zum Teil neben Sponsoreneinnahmen auch aus dem Vereinsvermögen. Zum 1. Oktober befanden sich 7124 Euro auf Sparbuch, Girokonto und in der Barkasse. 50 Jahre IGBB finden in einer Zeit statt, in dem sich der Vorstand gefunden hat. „Wir fünf sind weiter zusammengewachsen“, freute sich Melanie Monßen. Bestätigt wurde die Führungsriege bei den Wahlen. Einstimmig wurde Monßen mit Viola Meike (Geschäftsführerin), Petra Bosbach (Kassiererin) und Rainer Höhfeld für drei Jahre wiedergewählt. Tim Purkart stand, weil er erst später dazu gestoßen war, diesmal nicht zur Wahl.

Das Jahresprogramm der Interessengemeinschaft sieht den Martinszug (9. November) als nächsten Höhepunkt vor. Danach folgt die Aktion Borner Weihnachtsbäume (24. November), die nach den ernüchternden Erfahrungen im Vorjahr stattfinden wird, weil sich schon sechs Unterstützer zum Schmücken der Tannen am Straßenrand verbindlich angemeldet haben. Am 20. Dezember (16 Uhr, Feuerwehrhaus) wird OB Burkhard Mast-Weisz seinen Bürgerdialog nachholen, sich Fragen, Kritik und Anregungen stellen. Am 18. Januar 2019 bittet die IGBB zum Neujahrsempfang.

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