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Remscheid: Casselly-Manege statt Schule​ in den Herbstferien

Programm für junge Artisten Remscheid : Herbstferien: Casselly-Manege statt Schule

Insgesamt 280 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren können im Oktober bei zwei Kursen im Mitmachzirkus Jonny Casselly wieder zu kleinen Artisten werden.

Wenn die Sterne an der Decke funkeln und Kinderaugen leuchten, dann ist wieder Zirkuszeit in Remscheid. So auch in den kommenden Herbstferien, wenn der Mitmach-Zirkus Jonny Casselly auf dem Schützenplatz erneut sein Zelte aufschlägt. Jeweils 140 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren haben dann in der ersten (3. bis 7. Oktober) und der zweiten (10. bis 14. Oktober) Herbstferienwoche die Möglichkeit, Zirkusluft zu schnuppern und innerhalb von wenigen Tagen in die hohe Kunst der Bodenakrobatik, des Feuerspuckens oder des Seiltanzens hineinzuschnuppern und Grundkenntnisse zu erlangen.

Von Sonntag, 28. August, 17 Uhr, bis Montag, 29. August, 10 Uhr, findet der Online-Vorverkauf der begehrten Teilnehmerplätze per E-Mail an jugendfoerderung@remscheid.de statt. „Wichtig sind uns die Angaben zur gewünschten Teilnehmerwoche, zum Namen des Kindes sowie Adresse, Geburtsdatum und Handynummer“, erklärt Daniela Kann, Projektleiterin beim städtischen Fachdienst Jugend. Bei mehr Anmeldungen als Plätzen entscheidet nach der Anmeldefrist das Los.

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Die Trainingstage beginnen grundsätzlich jeweils um acht Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und enden um 16 Uhr (inklusive Mittagessen). Die Teilnahmegebühr beträgt 110 Euro. Für Kinder, die auf das gemeinsame Frühstück verzichten und erst ab 9.30 Uhr teilnehmen möchten, reduzieren sich die Kosten um zehn Euro. „Wer den Betrag nicht in voller Höhe leisten kann, sollte dies bitte in der Mail erwähnen, gegebenenfalls kann die Ferienaktion dann bezuschusst werden“, ergänzt Daniela Kann.

Erstmalig sind jeweils fünf Plätze pro Woche fest reserviert für Kinder mit Fluchthintergrund, für Kinder, die der Lebenshilfe angegliedert sind sowie fünf Kinder der Heinrich-Neumann-Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung. Und natürlich wird es am Ende beider Wochen eine große Galavorstellung (jeweils samstags um elf Uhr) geben, in der die kleinen Artisten ihren stolzen Eltern, Geschwistern und vielleicht sogar Oma und Opa die neue erlernte Kunst präsentieren werden.

Neu ist, dass diesmal erstmalig keine DVD der Vorführungen erworben werden kann. „Wir stellen aber einen Link mit den Vorstellungen zum Download bereit, auf den nur die angemeldeten Familien Zugriff haben“, informiert die Projektleiterin, die sich vor allem darüber freut, dass es auch in diesem Jahr wieder viele freiwillige Helfer gibt. „Das Ganze funktioniert ja wirklich nur, wenn wir ausreichend Personal haben. Und wir haben jetzt schon fast mehr Anmeldungen von Ehrenamtlern, als wir eigentlich benötigen.“