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Remscheid: Bau der Schallschutzwand in Lennep dauert länger

Baustelle in Remscheid : Bau der Schallschutzwand in Lennep dauert länger

Kurz gerieten die Arbeiten ins Stocken: Zwei Mitarbeiter des Gabionenbauers aus der Nähe von Hildesheim mussten mit Corona-Verdacht zu Hause bleiben.

Mittlerweile sind sie zurück in Lennep und die Schallschutzwand, die dereinst den Autolärm des Designer-Outlet-Centers (DOC) schlucken soll, wächst Meter für Meter.

Ende nächster Woche sollte die Wand aus beigem Sandstein eigentlich fertig werden. Nun wird es wohl doch noch etwas länger dauern. Im Zeitplan ist auch die Gesamtbaustelle Ringstraße / Rader Straße nicht mehr. Dafür hatte, wie berichtet, der Untergrund der Rader Straße gesorgt. Anders als erwartet, musste die Baufirma Dohrmann ihn im Sommer komplett austauschen.

Gunter Breidbach, der die Sanierung der Kreuzung für die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) koordiniert, ist dennoch zuversichtlich: „Der Straßenbau ist weitgehend abgeschlossen. In der kommenden Woche wollen wir mit den Markierungen beginnen. In der übernächsten Woche folgen die neuen Ampeln, dazu die Großwegweiser.“ Danach wird die Verlegung von Versorgungsleitungen noch Zeit in Anspruch nehmen. Mit einer Aufhebung der Umleitung des Verkehrs durch Lennep rechnet Breidbach deshalb erst ab Ende November beziehungsweise Anfang Dezember. Wenn das Wetter mitspielt.

Die neue Schallschutzwand soll bis dahin längst fertig sein. Bis zu drei Meter hoch schichten die Arbeiter den runden Sandstein in den Metallkästen auf. Die runden Steine umgeben einen Dämmkern aus Beton. In Kombination mit dem bereits vor vier Jahren verlegten Flüsterasphalt soll die Wand den Verkehrslärm absorbieren. Dazu muss sie sowohl hoch als auch breit sein.

Dennoch soll die Gabionenwand nicht erschlagend wirken. „Deshalb macht sie alle vier Meter einen Sprung und folgt dem Straßenverlauf mit einem seitlichen Versatz von 25 Zentimetern“, erklärt Gunter Breidbach. Für die Fußgänger lässt die neue Schallschutzwand mit den Fundamenten der Ampeln und Schilder jedoch keinen Platz mehr. Der Bürgersteig verschwindet deshalb auf dieser Seite der Ringstraße.