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Remscheid: Allee-Center 2.0 - ein Lichtblick dank viel Engagement​

Ansichtssache : Allee-Center 2.0: Ein Lichtblick dank viel Engagement

Der Umbau im Allee-Center schreitet voran. Und es läuft gut. Voraussichtlich im Frühjahr kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Das Allee-Center hat schwere Zeiten hinter sich. Der Wegfall von Real als Kundenmagnet und dann noch Corona haben die Besucherzahlen in die Tiefe gestürzt. Nun werden 25 Millionen Euro investiert, um die Remscheider Shopping-Mall aufzuwerten und zu modernisieren. Der erste Schritt ist getan, die Bauarbeiten im Untergeschoss sind in vollem Gange. Einen Einblick über die unterirdische 8000 Quadratmeter große Baustelle gab es für Medienvertreter in dieser Woche. Und wenn man sieht, wie viele Wände bereits dort herausgerissen und andere neu gebaut wurden, wie mit schweren Gerätschaften gearbeitet wird, dann kann man nur staunen, wie ruhig es eine Etage darüber in der Einkaufspassage zugeht. Kein Dreck, kein Staub dringt in die Läden oder zu den Besuchern vor. Und das liegt daran, dass Rückbau und Abriss dann erfolgen, wenn die meisten anderen frei haben oder schlafen – am Wochenende oder nachts.

Wenn diese Arbeiten im Herbst abgeschlossen sein werden – Aldi, Edeka und der dritte noch unbekannte Mieter einziehen können – geht es im Erdgeschoss weiter. Der gesamte öffentliche Bereich des Einkaufszentrums soll neu gestaltet werden: neuer Fliesenboden, neues Lichtkonzept und viel loungeartige Nischen, die die Besucher zum Verweilen einladen und dem Allee-Center wieder zu mehr Treffpunkt-Charakter verhelfen sollen. Auch das soll so ablaufen, dass sich niemand großartig gestört fühlt. Während der Bodenarbeiten werden alternative Wege als Ersatz angelegt und der Zugang zu den Einzelhändlern vor Ort bleibt stets gewahrt. Bislang, so heißt es, sei alles im Zeitplan, im März 2023 soll das Allee-Center dann in neuem Glanz und mit größerem Sortiment vor allem im Lebensmittelbereich erstrahlen.

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Was die Medienvertreter bei der Baustellenbesichtigung erleben durften, waren zwei hochsympathische, zugewandte und aufgeräumte Menschen: Center Manager Nelson Vlijt und Bauleiter Oliver van Severen. Man hat den Eindruck, dass sie mit viel persönlichem Einsatz und Engagement dafür brennen, dass Remscheid demnächst wieder ein Stück weit positiver dasteht und es trotz DOC-Pleite auch Menschen aus den umliegenden Städten zum Shoppen in die Stadt zieht. Ein großer Dank an all diejenigen, die gerne und viel zu diesem schönen Ziel beitragen.