Remscheid: Ab Juni drohen Staus auf der Lenneper Ringstraße

Baustelle in Remscheid : Ab Juni drohen Staus auf der Lenneper Ringstraße

Bis Herbst 2020 soll das Nadelöhr zusätzliche Fahrbahnen erhalten. Vor allem Pendler zwischen Rade und Remscheid müssen Geduld aufbringen.

Ab Anfang Juni müssen Autofahrer mit erheblichen Behinderungen in Lennep rechnen. Ursache ist der Startschuss für den Ausbau des Knotenpunkts Ring- / Rader Straße. Gunter Breidbach, zuständiger Abteilungsleiter bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR), macht den Ernst der Lage für die Pendler zwischen Radevormwald und Remscheid deutlich: „Es wird furchtbar.“

Bis Herbst 2020 soll das Nadelöhr zusätzliche Fahrbahnen erhalten, wobei es auch für die Kundenströme des Designer-Outlet-Centers ertüchtigt wird. Kostenpunkt: 4,5 Millionen Euro. Dabei deutet sich an, dass die TBR von ihren ursprünglich geplanten Umleitungsregelungen – unter anderem über den Kirmesplatz – abrücken. „Wir werden vermutlich die Reihenfolge der Arbeiten ändern“, sagt Breidbach.

Am Dienstag habe es noch Absprachen mit Polizei, Feuerwehr und Stadtwerken gegeben. Möglicherweise werde auf der Bundesstraße 229 im Zuge der Arbeiten eine zusätzliche Ampelanlage aufgebaut. Staus seien in jedem Fall zu erwarten.

Eine Baustelle, die sich in der Nähe befindet, soll bis dahin abgeschlossen sein. Auf der Ringstraße in Richtung Lüttringhausen lässt die Stadt Kanalleitungen erneuern. Zusätzlich wird ihr Querschnitt erweitert – im Hinblick darauf, dass dort das Wohngebiet Knusthöhe entstehen soll. Auch dies hat Folgen für die Autofahrer. Sie können derzeit nicht von der Schwelmer Straße in Richtung Hackenberg bzw. Lüttringhausen abbiegen. Die Fahrbahn ist gesperrt. „Das ist nötig, weil noch Restarbeiten vorgenommen werden“, berichtet Uwe Jantke, der bei den TBR für den Kanalbau zuständig ist. Unter anderem gelte es, den Gehweg zu sanieren. In der ersten Juni-Woche, so Jantke, soll das Projekt beendet sein, das die Stadt mit rund 700.000 Euro finanzierte.