Remscheid - 2019 werden über 1000 i-Dötzchen eingeschult

Zum kommenden Schuljahr : Über 1000 i-Dötzchen werden eingeschult

Grundschule Hasenberg wird nicht wie vorgesehen drei, sondern nur zwei kleine Klassen bilden.

Die Zahl der schulpflichtigen Kinder wächst zum kommenden Schuljahr 2019/20 leicht. Das legen zumindest die Anmeldezahlen für die Grundschulen nahe. Mehr als 1000 i-Dötzchen werden nach den Sommerferien ihre Schullaufbahn starten.

Aufgeführt sind die aktuellen Zahlen für das kommende Schuljahr in einer Mitteilungsvorlage, die Anfang und Mitte Januar im Ausschuss für Schule und im Integrationsrat zur Kenntnis genommen wird. Demnach leben in Remscheid 1063 Kinder, die bis zum 30. September 2019 das sechste Lebensjahr vollendet haben und damit schulpflichtig werden. Von dieser Zahl werden allerdings einige Kinder abgezogen, die bereits vorzeitig eingeschult worden sind, wegziehen werden, deren Einschulung zurückgestellt wird oder die auf Schulen gehen werden, die sich nicht im Remscheider Stadtgebiet befinden. 32 Anmeldungen stehen noch aus.

In den vergangenen Jahren waren es etwas weniger Kinder, die eingeschult wurden: 911 in diesem Jahr, 875 2015/16. Diesen Trend sieht auch die Verwaltung. In der Mitteilungsvorlage heißt es, dass die Remscheider Schülerzahl leicht ansteigen werde und voraussichtlich im Jahr 2023 ihren Höhepunkt erreichen wird. Insbesondere die zu erwartende Zahl von 19 vorzeitig einzuschulenden Kindern, habe sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, heißt es weiter in der Mitteilung.

An den Grundschulen Am Stadtpark, Hasten, Reinshagen und Dörpfeld kann nicht mehr als die vom Rat festgelegte Zwei- oder Drei-Zügigkeit umgesetzt werden. Es fehlen die notwendigen Räume. Ähnlich sieht es auch an der Katholischen Grundschule Franziskus in Lüttringhausen aus. Auch diese Schule kann wegen fehlender Klassenräume keine zusätzliche Klasse bilden. Die KGS musste in diesem Jahr einige Kinder ablehnen. Diese werden auf andere Schulen gehen, die sich in der Nähe ihres Wohnortes befinden oder den Hauptstandort Lennep besuchen.

Dagegen können an den folgenden Schulen kleine Eingangsklassen gebildet werden: Daniel-Schürmann, Kremenholl, Steinberg, Walther-Hartmann, Freiherr-vom-Stein, Adolf-Clarenbach und Eisernstein. Die Grundschule Hasenberg wird nicht, wie vom Rat beschlossen drei, sondern nur zwei kleine Klassen für das kommende Schuljahr bilden.

Einen Sonderfall gibt es an der GGS Hackenberg. Dort wurden bislang 64 Kinder angemeldet. Rechnerisch könnten zwei Klassen gebildet werden, heißt es in der Mitteilungsvorlage. Dort wurden 20 Kinder für das Montessori-Angebot angemeldet. Fest steht aber noch nicht, ob genug Plätze angeboten werden. „Hier könnte eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich werden“, heißt es in der Mitteilung. Weitere Montessori-Angebote gibt es an den Grundschulen Adolf-Clarenbach, Standort Goldenberg und GGS Siepen.

Der Anteil der „Kinder mit Zuwanderungsgeschichte“ wird bei 56 Prozent liegen. In diesem Schuljahr sind es 54 Prozent.

(Boll)
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