Remscheid: OB Wilding – 21 630 Euro für Nebentätigkeiten

Remscheid: OB Wilding – 21 630 Euro für Nebentätigkeiten

21 630 Euro hat Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) im vergangenen Jahr mit Nebentätigkeiten zusätzlich zu ihrem Gehalt als oberste Verwaltungsbeamtin verdient. Das geht aus einem Bericht hervor, den Wilding jetzt dem Rat in nicht-öffentlicher Sitzung vorlegte. Danach wird der Bericht automatisch öffentlich.

12 130 Euro gehen in den Haushalt

Die Stadt Remscheid hat dazu eine Presseinformation herausgegeben. Demnach fließt etwas mehr als die Hälfte des Geldes, nämlich 12 130 Euro in den städtischen Haushalt. Dafür gibt es eigene Haushaltsstelle.

Den Restbetrag von 9500 Euro darf die Oberbürgermeisterin behalten, er muss allerdings versteuert werden. Dass Wilding mehr als die gesetzlich geregelten 6 000 Euro pro Jahr dazuverdienen darf, geht auf einen Runderlass des Innenministers des Landes NRW aus dem Jahr 2005 zurück. Der besagt, dass Gelder, die für die Teilnahme an Sitzungen von Sparkassengremien bezahlt wurden, nicht unter die "Abführungspflicht" fallen.

Seit Beate Wilding 2004 Oberbürgermeisterin wurde, ist sie durch ihre Funktion Mitglied in zahlreichen Gremien. Längst nicht alle werden auch vergütet: Das gilt für die Sitzungen der Gesellschafterversammlung der Bergischen Symphoniker ebenso wie für den Regionalrat des Regierungsbezirks Düsseldorf. Vergütet werden hingegen die Teilnahmen an den Aufsichtsratssitzungen der diversen Stadtwerke-Gesellschaften wie EWR oder Park-Service Remscheid. Auch die Arbeit für die Wohnungsbaugesellschaft Gewag wird extra bezahlt.

(RP)