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Remscheid Nachdenken über Zukunft des Spiels

Remscheid · Der Spielmarkt der Akademie in Küppelstein in diesem Jahr ohne Aussteller.

REMSCHEID In diesem Jahr präsentiert sich der Spielmarkt der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW auf Küppelstein in ungewohnter Form. Es gibt an dem Donnerstag nach Aschermittwoch (15. Februar) keine Aussteller, die im Saal A ihre neuen und bewährten Spiele vorstellen. Auch nur wenige Workshops werden diesmal angeboten. Grund: Die Initiatoren dieses Forums nehmen sich Zeit zum Nachdenken.

"Der Spielmarkt soll zwar kein komplett neues Gesicht bekommen. Aber wir wollen schauen, welche Entwicklungen mit aufgenommen werden sollen, die wir bisher nicht berücksichtig haben", sagt Dr. Bünyamin Werker, Studienleiter der Akademie. So öffnet der Spielmarkt diesmal nicht für die breite Öffentlichkeit, sondern wendet sich als Zukunftskonferenz vor allem an das Fachpublikum. Zur Konferenz versammeln sich Werker zufolge Spiel- und Medienpädagogen sowie Wissenschaftler. Dabei geht es unter anderem um die Frage: Welche Relevanz hat das Spiel in jugendlichen Lebenswelten? Wie lässt sich analoges und digitales Spiel zusammendenken? "Zurück in die Zukunft" lautet daher das Motto. "Wir wollen das 60-jährige Bestehen der Akademie nutzen, um uns für die Zukunft aufzustellen", sagt Werker.

Der ehemalige stellvertretende Direktor der Akademie, Ulrich Baer, gründete den Spielmark 1980. Er wollte ein Gegengewicht bilden gegen die kommerziellen Spielmessen in Essen und Nürnberg und den pädagogischen Rahmen in den Mittelpunkt stellen. Über 20 Jahre leitete der Spielpädagoge Gerd Knecht den Markt in der Akademie. Im vorigen Jahr wechselte er in den Ruhestand. Zwei neue Fachbereichsleiter übernehmen die Position.

Parallel zur Konferenz gibt es Spielräume und Fachworkshops aus der Medien- und Spielpädagogik sowie der diversitätsbewussten Kulturellen Bildung. Angeschlossen an die Zukunftskonferenz ist die Trend-Börse "Wer sind wir?", die vom 16. bis 17. Februar in der Akademie stattfindet. Dort können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 24 Jahren ihre Kreativität rund um Bilder, Musik, Geschichten, Spiele und Sprache vorstellen und sich austauschen - von YouTube, Bloggen, Snapchat bis Tanz, Theater, Musik und Gaming. Die Teilnahme ist kostenfrei.

(RP)
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