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Remscheid: Klausen rüstet sich für die Grundschüler

Remscheid : Klausen rüstet sich für die Grundschüler

Das Schulzentrum ist derzeit die größte von acht Schulbaustellen während der Sommerferien.

Während die Kinder und Jugendlichen ihre Sommerferien genießen, herrscht an den Remscheider Schulen Betriebsamkeit. Dort wird gewerkelt, umgebaut, instand gesetzt und saniert. "In der Ferienzeit herrscht Hochbetrieb", erklärt Thomas Judt, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, der mit seinen Mitarbeitern derzeit einige Baustellen zu betreuen hat. An insgesamt acht Standorten finden zum Teil umfangreiche Maßnahmen statt.

Remscheid: Klausen rüstet sich für die Grundschüler
Foto: Moll, Jürgen (jumo)

"Meine Lieblingsbaustelle ist das Schulzentrum Klausen", sagt Judt mit einem Augenzwinkern. Dort laufen die größten Umbauaktionen, die mit 1,3 Millionen Euro auch das größte Volumen haben. An diesem Standort wird nicht nur die sogenannte pädagogische Übergangsbetreuung mit Mensa und Küche für das Leibniz-Gymnasium errichtet, sondern auch alles für die komplette Ansiedlung der Grundschule Eisernstein hergerichtet. Nachdem die Schule, die im vorigen Jahr abbrannte, für ein Jahr provisorischen Unterschlupf im Schulzentrum gefunden hatte, wird sie nun dauerhaft dort einziehen. Dies wurde auch möglich, weil die Hauptschule Klausen in diesem Sommer geschlossen wurde.

 Für 1,3 Millionen Euro wird das Schulzentrum Klausen umgebaut, damit die Grundschule Eisernstein dort adäquat untergebracht ist. Außerdem wird eine Mensa für das Leibniz-Gymnasium errichtet.
Für 1,3 Millionen Euro wird das Schulzentrum Klausen umgebaut, damit die Grundschule Eisernstein dort adäquat untergebracht ist. Außerdem wird eine Mensa für das Leibniz-Gymnasium errichtet. Foto: Nico Hertgen
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"Bis zum Schulbeginn müssen und werden wir so weit sein, dass die Grundschule einen für sich abgeschlossenen Bereich hat", verspricht Judt. Dafür wurden beispielsweise die naturwissenschaftlichen Räume des Gymnasiums reduziert und für die Zwecke der Grundschule umgebaut.

Ein großes Thema ist bei den Umbaumaßnahmen der Brandschutz. Etwa 1,5 Millionen Euro stellt die Stadt für mehr Sicherheit derzeit jährlich zur Verfügung. Nach und nach werden die Schulgebäude auf den neusten Stand gebracht. Allerdings werden Prioritäten gesetzt. "Wo potenzielle Gefahren bestehen, wird sofort gehandelt", betont Judt. Eine besondere Anforderung gab es beim Brandschutz im Röntgen-Gymnasium. Im Altbau wurden die Brandschutztüren an Denkmalschutzanforderungen angepasst. "Das war nicht einfach und eine teure Angelegenheit", sagt Judt. 385 000 Euro kostet die Maßnahme, die Brandschutztüren im Neubau und die Sanierung der WC-Anlage beinhaltet.

Eine der größeren Maßnahmen, die ein Gesamtvolumen von etwa einer Million Euro umfasst, steht am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg vor dem Abschluss. Dort findet der fünfte Bauabschnitt im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung auf dem Programm. Gebaut wird auch im Schulzentrum Hackenberg. Weil die Hauptschule Schüler der aufgelösten Hauptschule Klausen aufgenommen hat, wird die Hausmeisterwohnung in Klassenräume umgewandelt. Zudem werden Pavillons aufgestellt. Gesamtkosten: 111 000 Euro.

Nach Aussage Judts stehen derzeit zwar alle unter Volldampf, doch es gilt: "Wir gehen davon aus, dass die maßgeblichen Dinge für einen geordneten Betrieb fertig sind."

(RP)