Remscheid: Kämmerin verfügt Haushaltssperre

Remscheid: Kämmerin verfügt Haushaltssperre

Stadtkämmerin Bärbel Schütte zieht die Reißleine bei den städtischen Ausgaben. Am Donnerstagabend wird der Haupt- und Finanzausschuss eine Haushaltssperre von 30 Prozent zur Kenntnis vorgelegt.

Die Sperre bezieht sich auf "Sach- und Dienstleistungen und sonstige ordentliche Aufwendungen. Das soll die Ausgaben um 1,7 Millionen Euro senken.

Die 3,2 Millionen Euro, die ihr Vorgänger Burkhard Mast-Weisz 2009 mit einer Sperre von 20 Prozent erzielte, ist in Schüttes Ansatz schon enthalten. Sie hat also den gekürzten Ansatz von 2009 noch mal um dreißig Prozent beschnitten. Ausgenommen von der Sperre sind Personalkosten und Transferleistungen etwa an Sozialhilfeempfänger.

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Mit der Telefonaktion "Mein Einsatz für Remscheid" sucht außerdem die Oberbürgermeisterin Beate Wilding Menschen, die sich für ihre Stadt engagieren wollen. Was halten Sie davon? Diskutieren Sie mit.

(RP)