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Remscheid: Humpert: Küster soll Markt 13 leiten

Remscheid : Humpert: Küster soll Markt 13 leiten

Der Kulturausschussvorsitzende will Klarheit für den Galeriebetrieb.

Nach der Eröffnung der Ausstellungsflächen im Seniorenbüro am Markt 13 mit Werken von Gert Arntz zu Beginn des Jahres kam der Ausstellungsbetrieb wieder zum Erliegen. Keiner kümmerte sich um eine weitere Bilderschau. Weder die Stadt, noch Mitglieder des Vereins Pro Arte fühlten sich zuständig. Für Karl-Heinz Humpert (CDU), Vorsitzender des Kulturausschusses, ist dieser Zustand unerfreulich. "Wir brauchen jemanden, der für den Galeriebetrieb verantwortlich ist", sagt Humpert. Er schlägt Klaus Küster vor. Er sei der Einzige in Remscheid, der alle Qualifikationen mitbringe, sagt Humpert. Klaus Küster (77 Jahre) habe sich bereits bereiterklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Klaus Küster hat über Jahre die Kunstszene in Remscheid mit geprägt. Zum einen als Künstler mit eigenen Ausstellungen, zum anderen als Ausstellungsmacher. Küster leitete bis zu seiner Pensionierung die Galeriehäuser an der Scharffstraße. Dank seines großen Netzwerkes holte er immer wieder regionale und überregionale Künstler nach Remscheid. Ausstellungen konzipieren und kuratieren gehört zu seinen Leidenschaften. So eröffnete er noch vor ein paar Jahren die Galerie Central in einem leerstehenden Schlecker-Laden am Centralpunkt. "Das ist mein Vorschlag. Wer einen besseren hat, soll ihn nennen", sagt Humpert. Im nächsten Kulturausschuss will er einen entsprechenden Antrag stellen.

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Humpert betont, die Räume am Markt 13 seien nicht mit der Galerie an der Scharffstraße vergleichbar. "Da wecken wir falsche Erwartungen", sagt Humpert. Pro Arte sei mit der Unterstützung überfordert.

Der Kulturausschussvorsitzende erinnerte daran, dass in weniger als zwei Jahren die Mietverträge für die Räume am Markt 13 auslaufen. Auch für das Seniorenbüro. Er sieht in der Kombination von Seniorenbüro und Ausstellungsbetrieb eine Win-win-Situation für beide Einrichtungen. Gemeinsam könne man dazu beitragen, das Eingangstor zur Bismarckstraße zu beleben. Wenn es nicht gelinge, den Ausstellungsbetrieb zügig ans Laufen zu bringen, sei die Galerie am Markt gestorben. "Dann müssen wir sagen, das war es", sagt Humpert.

(RP)