Remscheid: Heimatbund fordert Details zum Flüchtlingsheim

Remscheid: Heimatbund fordert Details zum Flüchtlingsheim

Der Heimatbund Lüttringhausen hat für die Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen am Mittwoch einige Fragen zu den Plänen der Stadt, auf dem Grundstück an der Beyenburger-/Barmer Straße ein Übergangsheim für Flüchtlinge zu bauen, falls dieses denn durch steigende Zuweisungen benötigt würde. Zurzeit sieht es nicht danach aus.

Der Heimatbund will Antworten zu den Planungen, zu den Kosten und der Bauweise. Er gibt zu Bedenken, dass eine Flüchtlingsunterkunft zu einer erheblichen Wertminderung der angrenzenden privaten Grundstücksflächen führen würde. Im Übrigen kann der Heimatbund die durch den Oberbürgermeister gemachte Aussage nicht nachvollziehen, dass nunmehr der Stadtbezirk Lüttringhausen "an der Reihe sei", weil es in Remscheid und Lennep schon je drei entsprechende Einrichtung gäbe.

Er weist darauf hin, dass es in Lüttringhausen seit langer Zeit bereits eine entsprechende Einrichtung gibt und dass die Bürgerschaft nie Probleme damit hatte, dass in der Mitte des Stadtbezirks eine große Justizvollzugsanstalt steht mit 546 Haftplätzen, eine Jugendarrestanstalt mit 70 Haftplätzen und einen Offenen Strafvollzug mit 271 Haftplätzen.

(BM)