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Remscheid: Gühne gibt Geld für Schaufenster

Remscheid : Gühne gibt Geld für Schaufenster

Wieland Gühne, Fraktionschef der Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.), will nun zum geplanten "Schaufenster der Wirtschaft" am Hauptbahnhof beitragen, indem er sich finanziell am Projekt beteiligt – als Privatperson. Das Schaufenster liefere Impulse zum Aufbau von Netzwerken und zur Förderung des nötigen Strukturwandels in Remscheid, schreibt Gühne in einer Pressemitteilung. Er unterstütze damit ein in Deutschland einmaliges, innovatives und wegweisendes Projekt. Gühne ist überzeugt davon, dass "das von mir investierte Geld eine gute Rendite in vielerlei Hinsicht" erwirtschaften werde. Mit seiner Aktion wolle er ein Zeichen setzen. Er fordere weitere Privatleute auf, seinem Beispiel zu folgen.

Wieland Gühne, Fraktionschef der Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.), will nun zum geplanten "Schaufenster der Wirtschaft" am Hauptbahnhof beitragen, indem er sich finanziell am Projekt beteiligt — als Privatperson. Das Schaufenster liefere Impulse zum Aufbau von Netzwerken und zur Förderung des nötigen Strukturwandels in Remscheid, schreibt Gühne in einer Pressemitteilung. Er unterstütze damit ein in Deutschland einmaliges, innovatives und wegweisendes Projekt. Gühne ist überzeugt davon, dass "das von mir investierte Geld eine gute Rendite in vielerlei Hinsicht" erwirtschaften werde. Mit seiner Aktion wolle er ein Zeichen setzen. Er fordere weitere Privatleute auf, seinem Beispiel zu folgen.

Sollte das Regionale-Projekt "Schaufenster der Wirtschaft" scheitern, dann sind die geänderten Rahmenbedingungen daran schuld. Das glaubt IHK-Präsident Friedhelm Sträter. Der Solinger Unternehmer wäre gern selbst in dem "Schaufenster" präsent gewesen, berichtete er am Rande der gestrigen IHK-Pressekonferenz: "Einen zehnjährigen Mietvertrag hätte ich unterschrieben." Mit ihm seien rund weitere 60 Unternehmer bereit gewesen, sich an dem Projekt auf diese Weise zu beteiligen. Nun aber, da das "Schaufenster" komplett in die Verantwortung der Wirtschaft übergegangen sei, sehe die Sache anders aus: "Die Unternehmer wollen Mieter, keine Gesellschafter sein." An dem neuen Betreiberkonzept hätten seines Wissens zufolge gerade mal zehn Unternehmer Interesse gezeigt, sagte Sträter. Er befürchtet daher, dass es das geplante Messe- und Kongresszentrum, ein "Leuchtturmprojekt", vielleicht nicht geben wird. Sträter sprach diese Worte als Unternehmer, nicht als IHK-Präsident. Die Kammer hege jedoch nach wie vor die Hoffnung, dass das Projekt in die Tat umgesetzt wird, ergänzte IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Sie werde den verbliebenen Unternehmern weiterhin Rückendeckung geben.

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Dr. Maximilian Dornseif (Hudora GmbH) hat eine ähnliche Sichtweise wie Friedhelm Sträter. So äußerte er sich im Internet: "Jetzt sollen die lokalen Unternehmer dafür nicht nur zahlen, sondern das (Schaufenster) auch noch organisieren. Nun ist es aber so, dass die meisten neben ihren eigenen Unternehmen nicht mehr allzuviel Zeit und Lust für ein Bauprojekt der Stadt haben. Und es ist nicht so, als brauchte man dringend Konferenzräume am Bahnhof. Die kann man auch problemlos überall in der Region mieten. ,Wir machen da mit' ist schon was anderes als ,Wir erledigen das für Euch'."

(RP)