Wuppertal: Rat beschließt weitere Hilfe für die GWG

Wuppertal: Rat beschließt weitere Hilfe für die GWG

Der Rat der Stadt hat in seiner jüngsten Sitzung den Durchführungsbeschluss zur Konsolidierung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) mehrheitlich mit Stimmen von SPD, CDU, Grünen und Linken beschlossen. In einem ebenfalls mehrheitlich verabschiedeten Begleitantrag hatten SPD und CDU gefordert, dass neben dem städtischen Konsolidierungsbeitrag mit einem Umfang von 58,82 Millionen Euro die haushaltswirksamen Belastungen auf maximal zwei Millionen Euro pro Jahr festgeschrieben werden. "Zwei Millionen Euro und keinen Cent mehr. Eine höhere Summe würde die kommunale Aufsichtsbehörde nicht genehmigen", erklärte Stadtkämmerer Johannes Slawig auf Nachfrage der Grünen.

Während Alexander Schmidt für die FDP die Pläne zur Rettung der GWG als vermutlich aussichtslose Investition ablehnte, stimmten die Grünen mit einigen Bedenken der Finanzspritze zu. Die Forderung der Großen Kooperation, 110 Hektar Bauland auszuweisen, setze die wirtschaftlich angeschlagene GWG zusätzlich unter Druck, kritisierte Fraktionsvorsitzende Anja Liebert.

(ab)