Wuppertal: Gerhard Finckhs letzte Ausstellung ist abgesagt

Wuppertal: Gerhard Finckhs letzte Ausstellung ist abgesagt

Das Von der Heydt-Museum hat die für den Herbst geplante Ausstellung "Aufbruch zur Freiheit - Die Zeit der Aufklärung - Frankreich im 18. Jahrhundert" aus finanziellen Gründen abgesagt. Das teilte das Museum mit. Mit der Schau, die bis Februar 2019 laufen sollte, wollte sich Museumsdirektor Gerhard Finckh verabschieden.

"Niemand bedauert es mehr, dass diese Ausstellung von Vorstand und Beirat der Von der Heydt-Museum gGmbH abgesagt wurde als ich", erklärte Finkh. Er habe mehr als drei Jahre an diesem Projekt gearbeitet. Doch Vorstand und der Beirat seien nicht davon überzeugt gewesen, dass die geplante Ausstellung so viele Besucher anziehen würde, dass die Kosten der damit gedeckt werden könnten, teilte Finkh mit. Besonders bitter: "Die Vorarbeiten waren bereits so weit gediehen, dass wir zuletzt den Katalog und den Film zur Ausstellung in Angriff hätten nehmen können", so Finkh.

Kulturförderer Eberhard Robke erklärte zu den Hintergründen: "Die Finanzpolster sind offenbar verbraucht. Meiner Kenntnis nach waren einige Ausstellungen der vergangenen Jahre teurer als geplant."

(neuk)