Remscheider werden zur Kasse gebeten Entsorgungs-Gebühren steigen kräftig

Remscheid · Tarifabschluss im öffentlichen Dienst und der Einstieg in die CO2-Bepreisung werden als Hauptursache für die Preissteigerung im kommenden Jahr genannt.

 Der Restmüll wird um sieben Prozent teurer.

Der Restmüll wird um sieben Prozent teurer.

Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Die Remscheider müssen sich für das kommende Jahr auf deutlich höhere Gebühren für die Abfallentsorgung, die Entwässerung und die Straßenreinigung einstellen. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit 200 Kubikmetern Wasserverbrauch, einem Grundstück von 130 Quadratmetern, einem Haus mit 15 Meter langer Front zur Straße und einer 120-Liter-Tonne für den Restmüll, die alle zwei Wochen geleert wird, ergeben sich Mehrkosten von 72,15 Euro. Statt wie bisher 957,25 zahlt diese Familie künftig 1029,40 Euro. Das bedeutet eine Steigerung um 7,01 Prozent. Das ist der mit Abstand größte Gebührenschritt seit 2017.