Eine Halle für den Spaß am Sport

Röntgen-Gymnasium: Eine Halle für den Spaß am Sport

Mit Turneinlagen, Torwandschießen und vielen Gästen wurde gestern nach zweieinhalb Jahren Bauzeit die Dreifach-Turnhalle am Lenneper Röntgen-Gymnasium eröffnet. Sie ist ein Gewinn auch für den Vereinssport.

Sportunterricht in der Schule – viele der Besucher bei der feierlichen Eröffnung der Dreifach-Turnhalle am Lenneper Röntgen-Gymnasium haben daran ihre speziellen Erinnerungen. Nicht für jeden war es das Lieblingsfach. So manche Anekdote machte gestern unter den Gästen – darunter einige RöGy-Absolventen – die Runde.

Wenn sich die Schüler der aktuellen und folgenden Schülergenerationen am RöGy später an ihren Schulsport erinnern, werden sie bei den Bedingungen auf jeden Fall nichts zu bemängeln haben. Der helle, moderne Neubau, zu dem neben der 45 mal 27 Meter großen Haupthalle auch eine Gymnastikhalle gehört, bietet beste Bedingungen für sportliche Aktivitäten. Eine viel beklatschte Akrobatikeinlage von Kindern der Klasse 6a und ein Torwandschießen, bei dem nicht nur Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) Luft nach oben beim Thema Treffsicherheit zeigte, gab davon einen kleinen Eindruck.

Die Freude über diese Halle der viele Möglichkeiten stand auch im Vordergrund der Rede von Schulleiter Matthias Lippert. Er dankte Stadt und Rat für die Entscheidung, in diesen Neubau zu investieren. Dass die Stadt die Reißleine gezogen habe, als sie relativ früh nach Baubeginn Mängel in der Ausführung erkannte, sei „genau die richtige Entscheidung“ gewesen. „Es gibt Situationen, in denen darf man keine Kompromisse machen.“

Wie berichtet, sorgte diese Unterbrechung dafür, dass die Bauzeit sich auf zweieinhalb Jahre verlängerte, die Kosten auf 7,2 Millionen Euro anwuchsen. Lippert dankte ausdrücklich jenen Schulen, die während der langen Bauzeit Unterrichtskapazitäten an das RöGy abgetreten hatten, damit hier weiter Sportunterricht stattfinden konnte. Für Lehrer wie Schüler sei dies keine leichte Zeit gewesen.

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Freuen können sich über die moderne Sportanlage aber auch die Lenneper Vereine. Ab dem späten Nachmittag steht ihnen die Halle zur Verfügung. Das bunte, an ein Schnittmuster erinnernde Linienwirrwarr auf dem Hallenboden steht für die Vielfalt der Sportarten, die hier betrieben werden. Viel Mühe hat Markus Dobke vom Sportamt in ihre Anordnung gesteckt. Denn Badminton, Basketball und Co. sollen auch noch möglich sein, wenn die große Halle durch das Herablassen der Trennwände in drei kleine Hallen aufgeteilt wird.

„Die Halle ist fast voll“, freut sich Dobke, dass er alle Belegungswünsche erfüllen konnte. Die neue Halle sorgt auch in Hackenberg für zufriedene Gesichter, wo Dopke den Rollhockey-Spielern der IGR Remscheid wieder mehr Trainingszeiten zustehen konnte. Zur neuen RöGy-Halle gehört auch ein mobile Tribüne für 199 Zuschauer.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) dankte stellvertretend für die Verwaltung Architektin Anja Klein vom Gebäudemanagement für die gute Arbeit am RöGy. Der OB kündigte ab, dass die Stadt als nächstes den Neubau einer Dreifach-Turnhalle an der Albert-Einstein-Gesamtschule in der Innenstadt in Angriff nehmen werde.

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