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Ein Regelwerk für Remscheids schönsten Park

Naherholung : Ein Regelwerk für Remscheids schönsten Park

Nicht nur was seine Größe angeht, sticht er unter den Remscheider Grünanlagen hervor. Für die Bewohner von Alt-Remscheid ist der Stadtpark das wichtigste Naherholungsgebiet.

Diese besondere Rolle würde der Leiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), Michael Zirngiebl, gerne mit einer eigenen Satzung für den Stadtpark würdigen. In kurzer Form sollen darin die Spielregeln für die Nutzung des Parks zusammengefasst werden. Wo dürfen Hunde ohne Leine laufen und wo nicht? Wo ist der öffentliche Grillplatz? Was droht Besuchern, die ihre Flaschen vor der Konzertmuschel zerdeppern, anstatt sie in die vorhandenen Mülleimer zu bringen?

Dieses Regelwerk könnte auf Schildern, die an zentralen Stellen im Park aufgestellt werden, den Besuchern nahe gebracht werden. Denn immer wieder stellen die für die Pflege des geschichtsträchtigen Parks zuständigen Mitarbeiter der TBR fest, dass viele Bürger nicht wissen, dass es einen Grillplatz auf der Wiese gleich neben der Sternwarten gibt, und das die Hundefreilaufzone in den Bereich gleich neben der Konzertmuschel umgezogen ist.

Zwar hat die die Stadt erst vor einigen Monaten die Ordnungs-Satzung für die städtischen Grünflächen grundsätzlich überarbeitet und im Anschluss von der Politik absegnen lassen. Eine gesonderte Satzung für den Stadtpark sei gleichwohl möglich, sagt Zirngiebl. Es sei auch eine Referenz an die besondere Bedeutung des Stadtparks. Wuppertal habe es mit der Grünanlage Hardt in Elberfeld, einem der Aushängeschilder der Schwebebahn-Stadt, auch so gemacht.

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Seit die Pflege der Grünflächen vor einigen Jahren in die Verantwortung der TBR übergegangen ist, habe sich im Stadtpark viel getan, sagt Zirngiebl. Vorbei sind die Zeiten, als sich die Politiker in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid über eine vernachlässigte Anlage beklagten. Es freue ihn zu sehen, dass der Park bei den Veranstaltungen des Stadtmarketings gut angenommen werden. So heben viele Teilnehmer des Park Food Festivals herovr, wie sehr der Park mit seiner Atmosphäre zum Erfolg dieser Großveranstaltung beitrage.

Beim zuständigen Bezirksbürgermeister findet Zirngiebl offenen Ohren. Otto Mähler (SPD) möchte die Idee der Satzung gerne mit seiner Fraktion besprechen und dann als Antrag in die BV einbringen. Auch Mähler liegt der Zustand des Stadtparks am Herzen.