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Coronavirus in Remscheid: Zwei weitere Todesfälle durch Covid-19

Coronavirus in Remscheid : Zwei weitere Todesfälle durch Covid-19

In Remscheid sind dem Gesundheitsamt zufolge erneut zwei Menschen gestorben, die an Covid-19 litten: ein 88-jähriger Mann mit multiplen Vorerkrankungen und eine 68-jährige Frau, die nicht vorerkrankt war. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in der Stadt auf 37.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 263 Remscheider, die mit dem Coronavirus infiziert sind und sich darum in angeordneter Quarantäne befinden. Zusätzlich stehen am Freitag 827 Personen unter Quarantäne, die als Verdachtsfälle gelten.

Damit gibt es insgesamt 1974 positiv getestete Bürger. 1674 Menschen aus der Seestadt auf dem Berge gelten als genesen, 37 sind gestorben.

Die Krankenhäuser vermelden 28 Patienten in stationärer Behandlung, neun liegen auf der Intensivstation, vier müssen beatmet werden. Bei den Krankenhauspatienten muss es sich allerdings nicht unbedingt um Remscheider handeln.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert, der die Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche beschreibt, liegt am Freitag bei 159,9, er ist also leicht gesunken (Vortag 168,0).

Bei ihrer gemeinsamen Beratung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder am 28. November unter anderem beschlossen, öffentlich veranstaltete Feuerwerke zu untersagen und die Verwendung von Pyrotechnik auf von den örtlichen Behörden zu bestimmenden belebten Plätzen und Straßen zu verbieten. Eine größere Gruppenbildung soll vermieden werden.

Auf lokaler Ebene sieht der Remscheider Krisenstab keine Notwendigkeit, mit gezielten Verboten auf diesen Beschluss zu reagieren. Es gibt in Remscheid weder öffentlich veranstaltete Feuerwerke, noch gibt es Festplätze, für die ein gesondertes Verbot auszusprechen wäre, heißt es.

Somit liegt die Entscheidung für das Abbrennen von Silvesterböllern – und das selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Coronaschutzverordnung – in der Verantwortung der Remscheider Bürger.

(red)