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Corona-Inzidenz steigt in Remscheid auf 159,0

Pandemie in Remscheid : Corona-Inzidenz steigt auf 159,0

Die Corona-Inzidenz steigt in Remscheid immer weiter – am Montag liegt sie bei 159,0 (Vortag 142,8), meldet das städtische Gesundheitsamt. Aktuell sind 307 Bürger mit dem Coronavirus infiziert und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

217 Menschen haben sich mit der britischen Virus-Mutation angesteckt, einer mit der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Mutation ist dagegen bislang noch nicht nachgewiesen worden.

Außerdem leben 1016 Personen in häuslicher Quarantäne, die als Verdachtsfälle gelten. Insgesamt 4085 Remscheider haben sich bislang mit dem Coronavirus infiziert: 3643 sind mittlerweile wieder genesen, 135 sind im Zusammenhang mit der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. „Mit Blick auf die steigenden Zahlen der positiv Getesteten und auch der angeordneten Quarantänen wird am Montag ein neuer Antrag an die Bundeswehr zur Unterstützung in der Kontaktpersonennachverfolgung gestellt“, heißt es vonseiten der Stadt.

Die Krankenhäuser vermelden derweil 13 Covid-Patienten im Alter zwischen 37 und 86 Jahren in stationärer Behandlung. Zwei davon liegen auf der Intensivstation, einer muss beatmet werden.

In der vergangenen Woche wurden 1446 Impfungen in der Halle West in Reinshagen durchgeführt – 288 mit Astrazeneca (ausschließlich Erstimpfungen) und 1158 mit Biontech/Pfizer (565 Erst- und 593 Zweitimpfungen). Insgesamt wurden im Impfzentrum in Reinshagen seit dem 8. Februar 9045 Impfdosen gespritzt (4072 Astrazeneca, 4973 Biontech/Pfizer). Erstmals wurde in der vergangenen Woche auch der Impfstoff Moderna genutzt: 105 Dosen gingen an Tagespflegeeinrichtungen – 35 im Impfzentrum und 70 mobil in fünf Einrichtungen.

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Das Impfzentrum wendet sich zudem mit einem gezielten Aufruf an zwei besondere Personengruppen in der Seestadt auf dem Berge. Bürger, die 80 Jahre und älter sind und noch keinen Corona-Impftermin über die Kassenärztliche Vereinigung vereinbart haben, sowie 16- und 17-jährige Remscheider aus den für die Coronaschutzimpfung freigegebenen Berufsgruppen (etwa Auszubildende in Kindertagesstätten) können ab sofort Mitglied einer städtischen Reserveliste für den Impfstoff Biontech/Pfizer werden. Sie erhalten damit die Gelegenheit, bei kurzfristigen Terminabsagen für diesen Impfstoff einzuspringen.

(red)