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Corona in Remscheid: Infektionen an fünf weiteren Schulen

Kritische Grenze überschritten : Corona-Infektionen an fünf weiteren Schulen in Remscheid

An fünf Schulen in Remscheid gibt es seit Dienstag jeweils einen neuen Corona-Fall. Nachdem der Wert der 7-Tage-Inzidenz die kritische Grenze von 50 überschritten hat, gibt es nun weitere Verdachtsfälle.

Am Dienstag hatte der Krisenstab in Remscheid auf die steigenden Coronazahlen mit ersten Einschränkungen reagiert. Neben der Empfehlung, überall im Stadtgebiet Masken zu tragen, hat der Krisenstab neue Einschränkungen beschlossen. Den Schulen wird die Durchführung von Sportunterricht in Hallen untersagt.

Am Abend dann die Nachricht, dass fünf weitere Schulen betroffen sind: die Nelson-Mandela-Sekundarschule, die Alexander-von-Humboldt-Realschule, die Sophie-Scholl-Gesamtschule, die Förderschule Heinrich Neumann am Standort Engelbertstraße und die Albert-Einstein-Gesamtschule. Das sind die bis jetzt feststehenden Details, die örtliche Gesundheitsbehörde ermittelt noch:

Nelson-Mandela-Sekundarschule: Das infizierte Kind besuchte seine Klasse 9a zuletzt am 16. September. Es wurde gestern auf Corona getestet, nachdem das Virus bei einem Familienmitglied festgestellt worden war. In der Folge werden alle 26 Kinder der Klasse 9a in Quarantäne geschickt. Ob die sechs nicht in Remscheid lebende Lehrkräfte gleichfalls in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.

Alexander-von-Humboldt-Realschule: Der letzte Schulbesuch dieses Kindes erfolgte am 18. September. Es wurde gestern auf Corona getestet, weil es Erkältungssymptome gezeigt hat. Für alle Kinder der Klasse 8a wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

Sophie-Scholl-Gesamtschule: Am 17. September hat das infizierte Kind seine Klasse 9a letztmalig besucht. Seine Testung gestern erfolgte im Rahmen einer Umfelduntersuchung, weil sich ein Familienmitglied mit dem Coronavirus angesteckt hat. Alle Kinder der Klasse 9a gehen in häusliche Quarantäne.

Förderschule Heinrich Neumann am Standort Engelbertstraße: Der 21. September ist letzter Schultag des Kindes, das an dieser Schule infiziert ist. An diesem Tag hat es auch den Offenen Ganztag besucht. Es wurde gestern auf Corona getestet, weil es Erkältungssymptome zeigte, nachdem ein Familienmitglied positiv getestet worden war. Ab heute gilt für alle 9 Kinder der Klasse E2-4C sowie für eine Teilgruppe der OGS mit zwei Kindern häusliche Quarantäne.

Albert-Einstein-Gesamtschule: Das an dieser Schule infizierte Kind war dort letztmalig am 16. September. Es gehört zur Klasse 6c, die komplett mit insgesamt 29 Kindern in häusliche Quarantäne geht. Das Kind befand sich bereits in Quarantäne und wurde nun positiv getestet.

Der Stadt zufolge entscheiden und informieren die Schulen über die Weiterführung des Unterrichts.

(irz)