Bürger reden in Remscheid mit beim Sicherheitskonzept

Workshop zur Remscheider Innenstadt : Bürger reden mit beim Sicherheitskonzept

Insgesamt 100 Teilnehmer können im Januar an einem Quartier-Workshop für die Innenstadt teilnehmen.

Wie ist es um Sicherheit und Ordnung in der Innenstadt bestellt? Wo sind dunkle Ecken, die man lieber meidet? Wie steht es um die Sauberkeit auf den Straßen und in den Parks sowie um die Umgangsformen im täglichen Miteinander? Was ist wichtig für die Lebensqualität im Quartier und wie könnte man sie verbessern?

Mit insgesamt 100 Bürgern will die Stadtverwaltung Anfang des kommenden Jahres zu diesem Thema bei einem sogenannten „Quartier-Workshop“ ins Gespräch kommen. Die Ergebnisse des Treffens sollen in das neue Handlungskonzept Sicherheit und Ordnung einfließen, mit dessen Erstellung der Rat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr beauftragt hat.

Um eine möglichst breite Einschätzung der Situation zu bekommen, will die Stadt Menschen aus verschiedenen Bezügen einladen. Mit einem Anteil von 50 Prozent stellen Anwohner des Innenstadtbereiches die größte Gruppe im Workshop. Nach dem Zufallsprinzip werden 1300 Bürger angeschrieben. Sie können sich dann um eine Teilnahme bewerben, wenn sie wollen.

Eine weitere Zielgruppe sind Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und der Albert-Einstein-Gesamtschule. Bis zu zehn Plätze können sie im Workshop besetzen. Per Aushang wird das Thema in den beiden Schulen bekanntgemacht. Die gleiche Quote gilt für Kunden der Geschäfte in der Innenstadt. Durch Aushänge im Allee-Center und anderen Geschäften sollen sie angesprochen werden.

Selbiges gilt für Besucher des neuen Kinos am Hauptbahnhof und des Teo Otto Theaters. Auch dort soll mit Aushängen auf die Möglichkeit der Mitwirkung hingewiesen werden.

Vervollständigt wird die große Runde durch Vertreter aus den Bezirksvertretungen, der ISG Alleestraße, des Marketingrates, des Seniorenbüros, der Polizei und der Kreishandwerkerschaft und weitere Institutionen. Zur Vorbereitung des Workshops wurde mit diesen Gruppen bereits Gespräche geführt.

Die fünfstündige Veranstaltung von 11 bis 16 Uhr am Samstag, 18. Januar, wird von einem externen Büro moderiert, das im Nachgang die Ergebnisse dokumentieren wird. Bereits Ende Januar soll der Bericht der Verwaltung vorliegen. Unter anderem auf dieser Basis will die Stadt dann ihr Handlungskonzept erstellen, das abschließend dem Rat zur Abstimmung vorgelegt wird.

Bei den Einladungen werde auf ein „sorgsames Erwartungsmanagement“ Wert gelegt, schreibt die Stadt in einem Bericht für den Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung. Das moderierende Büro soll den Teilnehmern im Vorfeld verdeutlichen, dass im Workshop selber keine Entscheidungen getroffen werden, sondern es vielmehr vor allem darum geht, ihre Erwartungen bei diesen Themenfeldern zu erfahren. Diese Aussagen können allerdings später in konkrete Beschlüsse oder Projekte des Rates münden.

Die Teilnehmer sollen nach dem 18. Januar sowohl darüber informiert werden, was sich konkret aus der Veranstaltung ergeben hat, aber auch erfahren, welche Ideen aus der Runde im Konzept nicht aufgegriffen wurden.

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