Böker-Villa: Beschluss im November

Remscheid : Böker-Villa: Beschluss im November

Gründerschmiede hofft auf Zustimmung der Politik für ihr Nutzungskonzept.

Die Fahne mit dem Logo weht am Mast, ein Schriftzug auf dem Gebäude verspricht „bar – büro – events“. In einer Animation hat die Gründerschmiede mit Sitz an der Hindenburgstraße schon mal vorempfunden, wie es aussehen könnte, wenn sie in der Böker-Villa in der Innenstadt ein Gründerzentrum einrichten könnte.

Der vor drei Jahren gegründete Verein hat mittlerweile 75 Unternehmensgründungen auf den Weg gebracht und möchte mit dem Umzug in die Villa den nächsten Schritt gehen, um mehr Unternehmensgründungen zu initiieren. „Die historische Gründervilla wird mit unserem Konzept ein wichtiger Impulsgeber für die Innenstadt und kann eine positive Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus erzeugen“, verspricht Gründerschmiede-Geschäftsführer Christoph Imber. Auch um das in Remscheid sehr akute Thema Unternehmensnachfolge möchte man sich kümmern.

Mit Spannung schauen die Macher der Schmiede nun auf den
15. November. Dann wird der Stadtentwicklungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung entscheiden, welcher der Interessenten, die ein Kaufangebot und ein Konzept für die Nutzung der lange von der MKS der Stadt genutzten Villa abgegeben haben, den Zuschlag bekommen wird.

Die Stadt habe die Angebote für die Politik so aufbereitet, dass sie vergleichbar und bewertbar sind, sagt Baudezernent Peter Heinze. Im kommenden Jahr soll dann der Verkauf der Immobilie abgewickelt werden.

Die CDU und deren Mittelstandsvereinigung (MIT) haben sich zuletzt für die Gründerschmiede stark gemacht. Christoph Imber legt Wert darauf, dass aber auch aus der SPD Zustimmung kommt. So gehörte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) zu den Initiatoren.

Mehr von RP ONLINE