Besucher-Obergrenze im Remscheider Freibad bleibt bestehen

Freibad Eschbachtal : Eschbachtal: Es bleibt bei der Besucher-Obergrenze

Im Eschbachtal sind nur zwei der vier Pumpen im Einsatz. Stadt erwägt Erhöhung der Security.

(AWe) Der Sommer nimmt wieder Fahrt auf. Bis zum Wochenende werden die Temperaturen steigen, mit dem kommenden Montag sogar die 30 erreichen. Im Freibad Eschbachtal könnte es also voll werden. Doch bis auf weiteres bleibt es bei der Begrenzung auf 1500 Besucher. Aus Sicherheitsgründen werden nur zwei der vier neuen Pumpen wechselweise betrieben. Damit sind nur 50 Prozent der Umwälzung gewährleistet.

Nach der zwischenzeitlichen Schließung und Wiedereröffnung am 9. Juli bleiben Fragen, die von Fachleuten geklärt werden müssen. Nach der Reparatur durch den Pumpenhersteller, der Wiederinbetriebnahme der Aufbereitungsanlage, Hoch-Chlorung und entsprechender Probenentnahme von Beckenwasser stand fest: „Die Wasserqualität in den Becken ist einwandfrei, der Badebetrieb kann wieder laufen“, teilte Stadtsprecherin Viola Juric vor zehn Tagen mit.

Gleichwohl ist die Rohrdimensionierung der Zuleitung an den insgesamt vier Pumpen zu gering. Ob dies dazu führt, dass bei gleichzeitigem Betrieb aller vier Pumpen die Wasserqualität gefährdet ist, muss von Experten geprüft werden. Auf Vorschlag von Dr. Gabriela Marek (Gesundheitsamt) werden die Wasserproben nun in kürzeren Abständen gezogen als bisher.

Ob die Pumpenfrage bis zum Saisonfinale Ende August abschließend geklärt sein wird, ist derzeit offen. Mithin kann es sein, dass es 2019 keinen Vollbetrieb mehr im Freibad Eschbachtal geben wird. Das wäre am Ende einer ohnehin kurzen Saison für das Badpersonal um Jürgen Beelte ärgerlich. Die Mitarbeiter können die immer wieder auftauchenden technischen Probleme an der jahrzehntealten Anlage zwar manchmal notdürftig lösen, aber für die dringend notwendige millionenschwere Sanierung fehlen die Mittel.

Für Sportamtsleiter Martin Sternkopf gibt es noch eine weitere Baustelle. Durch die Besucherbegrenzung erhitzen sich die Gemüter bei Gästen am Eingang, die nach Erreichen der Kapazitätsgrenze nicht mehr reinkommen. Auch angesichts der jüngsten Vorkommnisse in Düsseldorf wird erwogen, das Sicherheitspersonal zu erhöhen. Zwischen 1000 und 2000 Besuchern wird mit zwei Mann Security gerechnet, ab 2000 mit vier. „Wir wollen die Zahl erhöhen und noch mehr Präsenz zeigen“, meint Sternkopf.

Wer nicht umsonst den Weg ins Eschbachtal antreten möchte, kann sich vorher auf der Facebook-Seite des Freibades und des Fördervereins informieren oder im Bad unter 0 21 91/388 601 anrufen.

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