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Remscheid: Bergische Talsperren als Badegewässer

Remscheid : Bergische Talsperren als Badegewässer

An der Wupper- und Bever-Talsperre gibt es offiziell ausgewiesene Badestellen. Regeln sind an allen Stellen zu beachten.

Auch wenn es derzeit kühler ist, die erste Sommerferienhälfte bot bereits einige warme Tage und Gelegenheit zum Baden. Damit das Schwimmen und Planschen in den Badegewässern auch in der zweiten Ferienhälfte ein Vergnügen bleibt, weist der Wupperverband auf einige Regelungen hin und bittet alle Talsperrengäste um gegenseitige Rücksichtnahme.

Der Wupperverband betreibt im Wuppergebiet 14 Talsperren. Davon sind vier Talsperren als Badegewässer nach EG-Richtlinie ausgewiesen: die Bever-Talsperre, die Wupper-Talsperre, die Brucher- und die Lingese-Talsperre, berichtet Ilona Weyer vom Wupperverband.

An diesen Talsperren ist an den gekennzeichneten Badestellen das Baden erlaubt, erfolgt aber auf eigene Gefahr. Die Badesaison geht vom 15. Mai bis zum 15. September. In diesem Zeitraum wird die Wasserqualität an den Badestellen alle vier Wochen von den zuständigen Gesundheitsämtern des Oberbergischen Kreises oder der Stadt Remscheid untersucht.

Alle Informationen über das Baden an den vier Badegewässern, zum Beispiel, an welchen Stellen sich die Badestellen befinden, gibt es beim Wupperverband. Das sind die Badestellen:

  • Unbekannte hatten auf dem Gelände der
    Unerwünschter Besuch bei Hückeswagener Ortsgruppe : Unbekannte wüten auf dem Gelände der DLRG-Wachstation
  • Gäste sitzen an Tischen im Lokal
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Bever-Talsperre: Campingplatz 1, Zornige Ameise, Käfernberg und Campingplatz 2.

Wupper-Talsperre: Bootsstelle Kräwinklerbrücke. Die Stelle Heidersteg in Radevormwald ist nicht offiziell freigegeben.

Brucher-Talsperre: Mauer, DLRG, Campingplatz und Segelclub. Lingese-Talsperre: Campingplatz, DLRG und Linge.

"Damit das Baden für alle Gäste ein entspanntes Vergnügen ist, appellieren wir an alle, sich rücksichtsvoll zu verhalten und die Regeln zu beachten", betont Jürgen Fries, Betriebsleiter der Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes. Grundsätzlich darf Müll nur in die eigens aufgestellten Abfallbehälter entsorgt werden. Das Mitführen von Hunden sowie Campen, Zelten, Grillen und der Einsatz von Modellbooten und -flugzeugen sind an den Badestellen nicht gestattet. Offene Feuerstellen sind grundsätzlich an allen Talsperren verboten mit Blick auf die Brandgefahr in den Sommermonaten. Gerade an heißen Tagen und in den Sommerferien sind die Plätze an den Talsperren sehr gut besucht. Umso wichtiger ist es, dass alle Besucher dazu beitragen, den Aufenthalt für sich selbst und andere angenehm zu gestalten. Die Beachtung der Regeln dient letztlich sowohl dem Komfort als auch der Sicherheit der Badegäste, wirbt Ilona Weyer.

Die Talsperren des Wupperverbandes sind wasserwirtschaftliche Anlagen. Ihre Aufgaben sind der Hochwasserschutz oder die Abgabe von Wasser in Trockenzeiten (Niedrigwasseraufhöhung). Daher ist der Wasserstand in den Talsperren nicht konstant, sondern schwankt je nach Wasserabgabe und Wasserzufluss. Das Springen von Staumauern und -dämmen wie von der Kräwinkler Brücke in die Wupper-Talsperre ist lebensgefährlich und daher strikt verboten. Der Wupperverband weist darauf hin, dass das Baden in seinen Trinkwassertalsperren (Große Dhünn-, Kerspe- und Herbringhauser Talsperre) sowie an weiteren Talsperren, die dem Naturschutz dienen wie Panzer- und Ronsdorfer Talsperre, verboten ist. Auch der Stausee Beyenburg ist kein Badesee.

(RP)