Remscheid: Baustelle sorgt für Verkehrschaos

Remscheid : Baustelle sorgt für Verkehrschaos

Am Montag kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen. Der Grund: An der Lenneper Straße bescherte eine Baustelle in Höhe der Spedition Mäuler ein Nadelöhr – die Rechtsabbiegespur zum Industriegebiet Ueberfeld ist seit Montag gesperrt, außerdem wurde die Bundesstraße 229 in diesem Bereich auf eine Spur verengt.

Am Montag kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen. Der Grund: An der Lenneper Straße bescherte eine Baustelle in Höhe der Spedition Mäuler ein Nadelöhr — die Rechtsabbiegespur zum Industriegebiet Ueberfeld ist seit Montag gesperrt, außerdem wurde die Bundesstraße 229 in diesem Bereich auf eine Spur verengt.

Selbst außerhalb der Rush hour bildeten sich lange Staus. Die Kreuzung Trecknase war verstopft. Fahrer, die aus Bergisch Born, Radevormwald und Lennep in Richtung Innenstadt unterwegs waren, wurden auf eine harte Geduldsprobe gestellt.

In der Falle steckten auch die Busse der Stadtwerke. "Mit der Einspurigkeit hatten wir nicht gerechnet", räumt Markus Bioly, Bereichsleiter des Verkehrsmanagements, ein. Man sei davon ausgegangen, dass nur der Abzweig gesperrt werde. Die Busse der drei Hauptlinien hatten zwischen 40 und 60 Minuten Verspätung. "Das hatte Auswirkungen auf das Gesamtnetz", sagte Bioly. Der Fahrplan sei so aufgebaut, dass am Ebertplatz zu bestimmten Zeiten Fahrer- und Wagenwechsel erfolgen.

Diese konnten nicht eingehalten werden. Zum Hintergrund der Baumaßnahme: Zwischen der Autobahnauffahrt und dem Abzweig Auf dem Langefeld wird die Rechtsabbiegespur auf Beschluss von Straßen NRW um rund 60 Meter verlängert, damit Lkw mehr Raum erhalten und der Verkehr besser abfließt. "Ursprünglich war die Baustelle für die Osterferien vorgesehen", sagt Bauleiter Frank Schubert von den Technischen Betrieben Remscheid. Auf Wunsch der Baufirma und in Absprache mit dem Ordnungsamt sei die Maßnahme vorgezogen worden.

Für Baufahrzeuge werde die rechte der beiden Spuren benötigt. Die Einspurigkeit werde aber immer morgens zu Baubeginn eingerichtet und am Nachmittag nach Arbeitsende aufgelöst. Schubert schätzt, dass die Arbeiten zum Ende der Osterferien abgeschlossen sind.

(RP)