Remscheid Auftakt im Gülle-Prozess vor dem Landgericht

Remscheid · Die Gülle-Katastrophe in der Neyetalsperre beschäftigt seit gestern das Landgericht Hagen. Dort startete der Prozess gegen den 41-jährigen Landwirt aus Halver, von dessen Hof am 18. März 2015 rund 1,7 Millionen Liter Gülle in die Talsperre flossen.

Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen eines besonders schweren Falls der Gewässerverunreinigung sowie zweifacher falscher Verdächtigung angeklagt. In seiner ersten Äußerung zum Prozessauftakt bezeichnete der Landwirt den Austritt der Jauche als "Sabotage". Vehement stritt er eine eigene Schuld ab. Er erneuerte seinen Verdacht, zwei Männer aus der Umgebung könnten für den Umweltschaden verantwortlich sein.

(fs)
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