Politik in Remscheid Aufgeheizt: CDU-Chef Kötter kontert Kritik des OB

Remscheid · Mangelnde Kooperation beim Energiesparen in der Krise hat Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) in dieser Woche der CDU vorgeworfen.

 OB Burkhard Mast-Weisz (l.) mit Lenneps Bezirksbürgermeister Markus Kötter.

OB Burkhard Mast-Weisz (l.) mit Lenneps Bezirksbürgermeister Markus Kötter.

Foto: Moll, Jürgen (jumo)

Sie beharre darauf, mit den Bezirksvertretungen (BV) Lennep und Lüttringhausen weiter in den Stadtbezirken zu tagen, anstatt dafür den sowieso geheizten Saal im Rathaus in Alt-Remscheid zu nutzen.

„Dreist“ nennt das CDU-Fraktionschef Markus Kötter, der mit der BV Lennep in der vergangenen Woche in der Aula des Röntgen-Gymnasiums tagte, diesen Vorwurf. Ihm leuchte nicht ein, warum man den einen Raum nicht gegen den anderen tauschen sollte. „Man kann ja an diesem Tag den Ratssaal nicht heizen.“ Grundsätzlich könne die Verwaltung „nicht festlegen, wo die Bezirksvertretungen tagen“. Das sei in der Gemeindeordnung geregelt.

Der Wunsch, nahe bei den Bürgern zu sein, die man vertrete, sei zudem auch bei der Partei des OB, der SPD, vorhanden. Kötter verweist auf ein Schreiben von Lüttringhausens Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser (SPD), in dem er der Verwaltung mitteilt, dass die Sitzungen der BV Lüttringhausen weiter im Rathaus Lüttringhausen stattfinden sollen.

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