Remscheid: Auf dem Hasenberg ist was los

Remscheid: Auf dem Hasenberg ist was los

Auf der großen Wiese genossen Hasenberger Anwohner und Gäste aus anderen Stadtteilen ein Fest mit buntem Angebot und Bühnenprogramm.

Mit großen Augen schaut Noel (2) zu, wie aus den bunten Luftballons witzige Tiere entstehen. Eins nach dem anderen formt Clown Rene, denn die Schlange ist lang. Noels Oma Irmgard Dahlmann hat sich für ihren Enkel extra dazu gestellt, um ein Luftballon-Schwert für ihn zu ergattern. "Wir waren gerade schon die ganze Zeit auf dem Spielplatz und haben mit den anderen Kindern gespielt", erzählt die Kremenhollerin.

Die Beiden waren am Samstag nur zwei der mehreren hundert Besucher auf dem Stadtteilfest Hasenberg. Neben den zahlreichen Anwohner tummelten sich bei dem guten Wetter mit Dahlmann Gäste anderer Stadtteile auf der großen Wiese zwischen Kindergarten und Bolzplatz an der Emil-Nohl-Straße. "Solche Feste sind sehr wichtig, weil hier ein gemischtes Publikum zusammenkommt", sagt Dahlmann, die davon gelesen hatte und kurzerhand mit Noels anderer Großmutter beschloss, teilzunehmen.

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Die Vielfalt des Stadtteiles und seiner Bewohner zu präsentieren ist das Ziel des Stadtteilfestes, das in diesem Jahr zum zwölften Mal von der Stadtteilkonferenz Hasenberg organisiert wurde. Nachdem die Traditionsveranstaltung im letzten Jahr wegen Sturmwarnungen abgesagt werden musste, wurde die kleine Zeltstadt auf der Wiese in diesem Jahr umso mehr genutzt. Neben Essen und Trinken, das für kleine Preise von Vereinen und Institutionen zubereitet wurde, gab es verschiedene Spiele, Kinderschminken und Bastelaktionen. Austoben konnten sich die Kids auf der Hüpfburg. Wer sich mit einem Eis abkühlen wollte, musste etwas Zeit mitbringen, denn die Schlange am Eiswagen war groß.

Auf der Bühne präsentierten unter anderem die Zumba-Gruppe der "Welle" sowie die Kinder der GGS und OGGS Hasenberg ihr Können. "Wir machen das, damit sich die Menschen begegnen. In diesem Jahr ist auch zum ersten Mal eine eritreische Gruppe dabei. Ich würde mich freuen, wenn beim nächsten Mal türkische Frauen mitmachen würden", sagt Rainer Hoffmann, Vorsitzender der IG Hasenberg. Er moderierte das Bühnenprogramm und zeigte sich mit dem bunten Tag voll zufrieden. Der Erlös des Festes kommt Projekten des Stadtteiles zugute.

(lupi)