Remscheid: "Ampel" setzt auf Personalabbau

Remscheid: "Ampel" setzt auf Personalabbau

Viele Einspareffekte und Ziele bleiben diffus im Sparpaket der Oberbürgermeisterin. Wo die Reise tatsächlich hingehen könnte, machte gestern die Ratsmehrheit aus SPD. FDP und Grünen bei einem Pressegespräch klar. Ausgehend von den öffentlichen Diskussionen der letzten Wochen hat das Trio zu den am heftigsten diskutierten Punkten konkretere Konzepte erarbeitet. Weitere Punkte sollen folgen.

Im Mai soll ein erstes Vorschlagspaket dem Rat zur Abstimmung vorgelegt werden. Noch sei "kein Punkt aus der Sparpaket ausgeschieden”, sagte Hans Peter Meinecke (SPD). Schwerpunkt ist die Senkung der Personalkosten. Mit einem ganzen Paket von Mitteln soll sichergestellt werden, dass ab 2020 jährlich 16 Millionen Euro weniger ausgegeben werden. Dafür sollen die Stellen von 70 Prozent der 371 bis dahin aus Altersgründen ausscheidenden Mitarbeiter nicht mehr besetzt werden. Dieser Prozess soll mit einem Personalkonzept begleitet werden, damit die Stadt ihre Aufgaben weiter erledigen kann.

Mitarbeiter sollen flexibler eingesetzt werden. Neueinstellungen soll es nur in absoluten Ausnahmefällen (Feuerwehr / Kindergärten) geben. Zeitverträge werden nicht verlängert. Über finanzielle Anreize sollen Mitarbeiter zum frühzeitigen Dienstende bewegt werden. Henning Röser

(RP)