Remscheid: Allee – und vieles mehr

Remscheid: Allee – und vieles mehr

Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) will auch außerhalb der Sitzungen Themen anstoßen und zu den Bürgern gehen. Er hofft, dass alle Fraktionen mitziehen. Heute geht es um die Zukunft des Gebietes rund um den Markt.

Innenstadt Wie könnte die Zukunft der Alleestraße, des Marktes und der umliegenden Wohnquartiere etwa an der Blumenstraße oder rund um die Stadtkirche aussehen? Über dieser Frage will Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) heute mit den Bürgern ins Gespräch kommen. "Allee, Markt, was nun?" heißt die Veranstaltung, zu der die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid ab 19 Uhr ins Timescafe am Markt einlädt. "Wir müssen auch noch über andere Dunge reden als über das Sparpaket", sagte Mähler der BM.

Es soll heute Abend ausdrücklich nicht nur um die für Mai geplante testweise Öffnung der unteren Alleestraße für den Autoverkehr gehen, sagt Mähler. Die SPD würde den Blick auch gerne auf den gesamten Wohnbereich rund um den Markt legen und mit Anwohnern und Bürgern über Probleme und Sorgen reden und überlegen, wie es hier weiter gehen soll.

Stadtplaner berichtet

Um die Diskussion anzuschieben erwartet Mähler für ein kurzes Eingangsreferat den obersten Stadtplaner Remscheids, Hans-Gerd Sonnenschein. Er soll schildern, wie der Stand der Dinge bei Stadtentwicklungsprojekten in der Innenstadt ist. Natürlich wird auch die Alleestraße ein Thema sein. Auch Andreas Meike. den Leiter des Stadtmarketings, hat Mähler eingeladen. In seinen Planungen für Aktionen in der Innenstadt spielt die Alleestraße immer eine große Rolle.

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Über den Tellerrand der bekannten Themen hinaus blicken will der Architekt Friedhelm Reska. Das ehemalige Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt war in seiner aktiven Zeit für die SPD bekannt als Streiter für eine qualitätsvolle Innenstadt-Entwicklung.

BV soll raus auf die Alleestraße

Nicht nur mit dieser Veranstaltung macht Otto Mähler deutlich, dass er die Bürger gerne vor Ort abholen möchte. "Wenn die Bezirksvertretungen nur noch alle zwei Monate tagen, heißt das ja nicht, dass wir in der Zwischenzeit nichts machen können." So schwebt ihm vor, sich zusammen mit den Kollegen aus der Bezirksvertretung regelmäßig auf der Alleestraße zu verschiedenen Themen im öffentlichen Raum der Diskussion zu stellen. Im April soll es losgehen.

Das soll keine reine SPD-Veranstaltung sein. Mähler will seine Kollegen aus den anderen Ratsfraktionen einladen, an diesen Aktionen teilzunehmen. Themen gibt es aus seiner Sicht reichlich. Die Arbeit an den Offenen Ganztagsgrunschulen und die Probleme mit der Finanzierung seien zwar auf der Entscheidungsebene Thema des Schul- und Finanzausschusses. Gleichwohl stehe es den Ortsteil-Politikern gut zu Gesicht, sich hier schlau zu machen, um den Fraktionskollegen Empfehlungen zu geben.

(RP)
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