Heiligenhaus: Zwei Hunde reißen Reh, Polizei ermittelt

Heiligenhaus: Zwei Hunde reißen Reh, Polizei ermittelt

Spaziergänger beobachteten gestern am frühen Morgen zwei Hunde auf dem Gelände des Regenrückhaltebeckens an der Hülsbecker Straße. Die beiden großen Tiere hatten auf dem umzäunten Gelände ein Reh gerissen. Kurz darauf war auch Kurt Papenhoff, Jagdpächter eines Nachbarreviers, vor Ort, ebenso Polizei und Ordnungsamt. Papenhoff schilderte das Geschehen gegenüber der RP so: "Einer der Polizisten ist selbst Hundehalter.

Er stellte fest, dass es sich um zwei altdeutsche Hütehunde handelte, die in das Gelände eingedrungen waren." Der Zugang sei den Tieren möglich, weil der Abschnitt des Wasserauslasses offen ist. Für Papenhoff ist das "etwas, das immer wieder einmal vorkommen kann, weil nicht alle Hundehalter ihre Tiere im Griff haben". Auf der anderen Seite würden durch solche Fälle auch diejenigen Hundehalter in Misskredit gebracht, die ihre Tiere korrekt hielten.

Für die beiden Hunde sei es ein Leichtes gewesen, in dem umzäunten Gelände das Reh zu wildern, es hätte keine Chance gehabt zu entkommen. Für den jetzt betroffenen Hundehalter werde der Vorfall Folgen haben, so Papenhoff: "Das Ordnungsamt der Stadt ermittelt anhand der Meldelisten, wem die Hunde gehören." Der Halter habe mit einem Bußgeld und Auflagen zu rechnen. Außerdem bleibe auch die Polizei eingeschaltet.

(RP)