Wirtschaftsfrühstück bei der Rutec Metallbearbeitung

Niederberg : Wirtschaftsfrühstück bei der Rutec Metallbearbeitung

(RP) Das Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion lockte diesmal rund 70 Unternehmer zur Rutec Metallbearbeitung GmbH. Bei Vortrag und Betriebsrundgang lernten die Teilnehmer die Rutec kennen und bekamen einen Einblick in die Leistungen und die Arbeitsweise der Velberter Firma.

Außerdem plädierte Förster Hannes Johannsen in seinem Fachvortrag dafür, begrüntes Firmengelände besser für den Erhalt der Insekten in der Region zu nutzen.

„Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft. Und es ist so schön, wenn der Kunde am Ende sagt: Es ist toll, mit euch zusammen zu arbeiten“, erzählte Erdal Dogru, Geschäftsführer der Rutec Metallbearbeitung. Beim Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion stellte er den Gästen sein Unternehmen vor, in dem er seit der Gründung vor 30 Jahren arbeitet. Gemeinsam mit seiner Schwester Baran Demir, die nach vielen Jahren in der Produktion und der Verwaltung seit 2018 ebenfalls Teil der Geschäftsleitung ist, leitet er die Geschicke der Rutec.

Für ihre Kunden übernimmt die Firma verschiedene Aufgaben der Metallbearbeitung: Von der Montage über die mechanische Bearbeitung, die Oberflächenbearbeitung bis hin zur Nachbearbeitung. „Wir sind eine Manufaktur, die in Handarbeit erledigt, was Maschinen nicht schaffen. Und damit sind wir seit zwölf Jahren Teil der Schlüsselregion, dem Epizentrum für Schlösser und Schließanlagen“, berichtet Dogru stolz. Und viele der Teile, die in den Velberter Hallen bearbeitet und montiert werden, sind später Teile von Schlössern, die in die ganze Welt verkauft werden.

Dass Rutec sich allerdings nicht nur um Kundenwünsche, sondern auch um ihre rund 50 Mitarbeiter kümmert, machte Dogru ebenso deutlich: Ein regelmäßiges Sportprogramm, Betriebsausflüge und Stressmanagement sowie Deutschkurse für Mitarbeiter stärken Motivation und Arbeitseifer – „denn unsere Firma lebt vor allem wegen der Menschen, die hier gern arbeiten“, betont Dogru.

„Mut zur Wildnis“ forderte der Heiligenhauser Förster Hannes Johannsen in seinem Fachvortrag: Er präsentierte sehr anschaulich Möglichkeiten für Unternehmen, Grünstreifen oder Reserveflächen des Unternehmens mit wenig Aufwand so zu begrünen, dass sie für Insekten Lebensraum bieten.

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