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Wirbel um Kandidaten-Empfehlungen

Beigeordneten-Wahl im Ratinger Rat : Bürgermeister verteidigt Kandidaten-Empfehlungen

„Meine Wahlempfehlungen sind sämtlich von der Überzeugung getragen, die beste Bewerberin, Petra Cremer, sowie die besten Bewerber, Patrick Anders, Bert Wagener und zuvor bereits Martin Gentzsch, für die Stadt zu gewinnen“, so der Verwaltungschef.

(kle) Vor der Ratssitzung am Dienstag, 5. Oktober, bei der drei Beigeordnete ab 16 Uhr in der Ahi-Halle gewählt werden, hat Bürgermeister Klaus Pesch seine Kandidaten-Empfehlungen verteidigt. „Meine Bewertungen zu vollständig allen Bewerbungen habe ich den Ratsmitgliedern über die Ratsfraktionen zur Verfügung gestellt, den Fraktionsvorsitzenden differenzierte Bewertungserläuterungen in Ältestenratssitzungen dargelegt und im Nachgang dazu Nachfragen ermöglicht und weitere gewünschte ergänzende Erläuterungen gegeben“, meinte der Verwaltungschef.

Zur Amtsaufgabe als hauptamtlicher Bürgermeister gehöre es, Ratsentscheidungen vorzubereiten, Vorlagen dazu herauszugeben, Gutachten zu erstellen oder einzuholen, Informationsmaterial vorzulegen sowie Erläuterungen dazu anzubieten. Die Gemeindeordnung überantworte dem Bürgermeister sowohl das Recht als auch die Pflicht, alle Ratsentscheidungen möglichst umfassend und fundiert vorzubereiten. Die umfangreichen Bewertungen aller Bewerbungen sollten dem Ziel einer bestmöglichen persönlichen und fachlichen Besetzung des Verwaltungsvorstandes dienen. „Ich bin mir sicher, dass dies kurz-, mittel- und sogar längerfristig der Stadtgesellschaft und den Stadtratsfraktionen nachhaltig zugutekommen wird“, betonte Pesch. „Meine Wahlempfehlungen sind sämtlich von der Überzeugung getragen, die beste Bewerberin, Petra Cremer, sowie die besten Bewerber, Patrick Anders, Bert Wagener und zuvor bereits Martin Gentzsch, für die Stadt zu gewinnen“, ergänzte der Verwaltungschef. Neben der BU hatte auch die AfD Kritik geäußert.