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Wie sollen die Innenstadt und die Oberilp in Zukunft aussehen?

Integrierte Stadtentwicklungskonzepte : Wie sollen die Innenstadt und die Oberilp in Zukunft aussehen?

Die Bürger werden aktiv an den Stadtentwicklungskonzepten mitarbeiten können. Eine Auftaktveranstaltung ist für den 16. September in der Aula des Kant-Gymnasiums geplant.

(RP/jün) Im Rahmen des Beteiligungsprozesses für die Erstellung der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) im Bereich Innenstadt und im Bereich Oberilp/Nonnenbruch plant die Stadt, am 16. September um 18 Uhr in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums eine öffentliche Auftaktveranstaltung.

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung findet über einen Zeitraum von sechs Wochen in jeder Woche eine online Beteiligung statt. Es sollen kurze Umfragen mit sogenannten „Fragen der Woche“ zu den verschiedenen Themenfeldern der ISEK auf der Projekthomepage https://zukunft-heiligenhaus-2030.de/  erfolgen. Die Homepage wird am 14. September live geschaltet.

Worum geht es?

Wie sollen sich die Innenstadt von Heiligenhaus sowie der Stadtteil Oberilp/Nonnenbruch in den nächsten zehn bis 15 Jahren weiterentwickeln? Wie können zentrale Anforderungen der Zukunft, z.B. in Bezug auf Wohnen, Einzelhandel und Klimaschutz gelöst werden? Die Antwort auf diese Fragen soll im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungskonzepte gefunden werden, die kürzlich durch die Stadt Heiligenhaus initiiert wurden und von den beauftragten Planungsbüros post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL und CIMA Beratung + Management GmbH begleitet werden.

Was ist ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept?

Ein ISEK ist ein Instrument der Stadtentwicklung und soll als Orientierungsrahmen für die zielgerichtete und bedarfsgerechte Fortentwicklung der städtischen Strukturen dienen. Es wird in enger Abstimmung zwischen Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit erarbeitet. Zudem ermöglichen ISEKs den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln. Die Bearbeitung in Heiligenhaus soll im Sommer 2021 abgeschlossen sein.

Welche Themenfelder werden behandelt?

In den ISEKs werden Fragestellungen aus unterschiedlichen Themenfeldern betrachtet und vorhandene Stärken, Schwächen und Handlungsbedarfe ermittelt. Darauf aufbauend werden Ziele und ein Handlungsprogramm mit Maßnahmen formuliert, die zum Abbau der identifizierten Defizite beitragen. Zu den Themenfeldern gehören u.a. Wohnen und Wohnumfeld, Handel, Dienstleistungen und Gewerbe, der öffentliche Raum und Stadtgestaltung sowie Mobilität. Darüber hinaus werden kulturelle/soziale Themen und der Freiraum sowie Klimaschutz/Klimawandel betrachtet.

Wie wird die Öffentlichkeit mit einbezogen?

Besonders wichtig ist die Einbeziehung der Öffentlichkeit in die Planungen. Vor diesem Hintergrund sind die Bürger aus Heiligenhaus dazu eingeladen, sich in den kommenden Monaten an diesem Planungsprozess intensiv zu beteiligen. Dafür wird es eine Reihe von Veranstaltungen geben, bei denen Interessierte ihre Meinungen und Ideen einbringen können. Erster Meilenstein ist die Auftaktveranstaltung am 16. September, ab 18 Uhr in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die beauftragten Büros über die beiden ISEKs grundsätzlich informieren. Darüber hinaus haben die Bürger selber die Gelegenheit, Stärken, Schwächen aber auch Ziele zu formulieren.

Wie und wo kann man sich anmelden?

Da die Teilnehmerzahl Corona-bedingt beschränkt ist, ist eine verbindliche Anmeldung zu der Veranstaltung bis zum 9. September unter stadtentwicklung@heiligenhaus.de erforderlich. Alternativ ist es auch möglich, zeitgleich von zu Hause aus an der Veranstaltung mittels einer Videokonferenz teilzunehmen. Die Zugangsdaten erhalten Interessierte ebenfalls über den genannten Kontakt.  Bei persönlicher Teilnahme sind die Hygienevorkehrungen zu beachten, insbesondere das Abstandhalten und das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske. Getränke können seitens der Stadt Heiligenhaus nicht zur Verfügung gestellt werden, das Mitbringen eigener alkoholfreier Getränke ist jedoch gestattet.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich über die eigens eingerichtete Projekthomepage https://zukunft-heiligenhaus-2030.de/ zu beteiligen, die ab dem 14. September freigeschaltet sein wird. Über die Meilensteine des Prozesses wird hier kontinuierlich informiert und Ergebnisse einzelner Veranstaltungen für Interessierte öffentlich zugänglich gemacht. Weitere Beteiligungsformate sind 2021 geplant.