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Weitere Bushaltestellen in Heiligenhaus sollen barrierefrei werden

Mit Fördermitteln : Weitere Bushaltestellen sollen barrierefrei werden

Die Stadtverwaltung in Heiligenhaus hofft auf die Bewilligung von Fördergeldern für die Sanierung von acht weiteren Bushaltestellen.

(sade) Seit 2009 hat die Stadt Heiligenhaus im gesamten Stadtgebiet 42 Wartehallen aufgestellt und 17 Haltestellen barrierefrei umgebaut, derzeit läuft der barrierefreie Ausbau von sechs Haltestellen im Rahmen der letzten VRR Fördermaßnahme aus dem Jahr 2019.

„Die Nutzung der vorhandenen Buslinien wurde hierdurch kundenfreundlicher und attraktiver gestaltet“, heißt es dazu in einer Vorlage, die am Dienstag dem Mobilitätsausschuss vorliegt, und weiter: Dies soll – unterstützt mit Förderung des VRR – weitergeführt werden. Außerdem soll damit ein letzter Schritt zur Erreichung des barrierefreien ÖPNV bis 2022 getan werden, zumal es sich um die letzten technisch möglichen und sinnvollen barrierefrei auszubauenden Haltestellen handelt, welche in der Straßenbaulast der Stadt Heiligenhaus liegen.

Konkret geht es nun um acht Bushaltestellen, für die der Fachbereich Straßenbau fristgerecht zum Ende des Monats April einen Förderantrag beim VRR angemeldet hat: Zwei Haltestellen an der An der Wildenburg, bei denen noch alte Trapezbleck-Wartehallen stehen, die sich in einem schlechten baulichen Zustand befinden und deswegen durch Glaswartehallen ersetzt werden sollen, außerdem an der Erich-Ollenhauer-Straße, Heinrich-Lübke-Straße, Abtskücher Straße, Linderfeldstraße sowie zwei Haltestellen am Waldhotel. Durch das geplante Bauvorhaben des in der Planung befindlichen Neubaugebiets Kurt-Schumacher-Straße/Südring wird an der Haltestelle Abtskücher Straße zukünftig mit einer erhöhten Anzahl von Fahrgästen gerechnet, hier plant die Stadtverwaltung die Haltestelle mit zwei Bussteigen auszubauen.

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Die voraussichtlichen Gesamtkosten beziffert man im Rathaus auf 410.000 Euro, es wird mit einer Förderung von etwa 281.300 Euro gerechnet. Außerdem wurden in Heiligenhaus an zwei Bushaltestellenpaaren, Rathaus und Stadtmitte/In der Blume Mobilstationen vorgeschlagen. Sie haben „den Hauptzweck der Verknüpfung von Verkehrsmitteln für ein multimodales Reisen und das Aufzeigen von Infrastruktur, wie Post, Bäcker, WC, Ticketverkauf.“ Wichtigstes Element sei hier die Informationsstele im einheitlichen Design des VRR. Es sollen, so der Vorschlag der Verwaltung, dynamische Fahrgastinformationen zugefügt werden, mit Ansagemöglichkeiten für blinde Menschen sowie Notruffunktion, auch Möglichkeiten für den Radverkehr sollen angebunden werden. Gemäß Förderanmeldung wird mit Kosten in Höhe von 153.862 Euro gerechnet, dafür rechnet die Verwaltung mit einer Förderung von 138.476 Euro.