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Wasserspielplatz Heiligenhaus kommt gut an

Sommertour : Erfrischend: Wasserspielplatz kommt an

Zum Ausklang ihrer Sommertour besuchte SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese den neuen Wasserspielplatz im Hefelmannpark in Heiligenhaus und lernte die Nutzer in Aktion kennen.

Es wird geplanscht, gekurbelt und ordentlich gematscht – und die Kinder haben hier auf dem nagelneuen Wasserspielplatz auch Spaß. Gerade mal ein paar Wochen sind die neuen Geräte in der Spielecke im Hefelmann-Park alt, die Eröffnung kam Ende Juni gerade rechtzeitig vor der Hitzewelle, und schon ist es der Lieblingsplatz mancher Familien geworden.

Zum Beispiel von einem kleinen Zwillingspaar. Dessen Mama und Oma schwärmen regelrecht von der neuen Fläche: Normalerweise würden sie kaum Spielplätze besuchen, berichtet die Mama, aber hier kämen sie nun fast jeden Tag hin. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder, kleine und große, hier zusammen spielen.“ Viel Lob also für Wasserpumpe mit einem Matschtisch, bei dem man das Wasser schön aufstauen kann und die Archimedische Schraube, die das kühle Nass in die Höhe fördert.

Das Lob hörten sich am Freitag nicht nur der Planer aus dem Grünflächenamt, Ingo Oschmann, und sein Chef, der technische Beigeordnete Andreas Sauerwein persönlich an, sondern auch örtliche Sozialdemokraten und die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. Sie hatte am letzten Tag ihrer zweiwöchigen „Sommertour“ durch ihren Wahlkreis gleich zwei besonders spritzige Termine auf dem Programm: Ein Besuch bei der DLRG im Velberter Parkbad und vorher eben auch am Heiligenhauser Wasserspielplatz.

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Hier sei bis vor einigen Jahren noch eine Industriebrache gewesen, erklärte Planer Oschmann. Als dann das Parkgelände entwickelt wurde, habe man bereits eine Sandfläche samt Netzschaukel und ein paar Spielgeräten installiert. „Und dann kam die Entscheidung: Wir bauen das aus. Jetzt stellen wir hier eine reichliche Frequentierung fest“, sagt Oschmann. Gegenüber anderen Maßnahmen sei die Planung ein echter Spaziergang gewesen, findet er. Nach einer Bauzeit von fünf Wochen wurde das 60.000 Euro teure Projekt fertig gestellt. Die eigens angefertigten Teile sind Spezialanfertigungen auf die man zum Teil fünf bis zehn Wochen habe warten müssen. Eine Filterschicht wurde eingebaut und eine Umrandung gebaut. „Bei der muss man aber schon ein bisschen aufpassen, dass die Kinder nicht fallen“, rät die Zwillings-Oma.

Die Eröffnung des Spielplatzes fiel dann gerade in die Öffnungszeiten der coronabedingt gesperrten Spielplätze. Und so interessiert sich Griese dafür, wie die Sperrungen hier funktioniert haben: „Wir haben alle Spielplätze mit Flatterband abgesperrt und kontrolliert, aber durch die fehlende soziale Kontrolle der anderen Nutzer haben wir auf Plätzen einige Fälle von Vandalismus gehabt, nach denen wir Spielgeräte komplett ersetzen mussten“, erklärt der technische Beigeordnete. Nun seien alle Flächen wieder nutzbar. Zusätzliche Arbeit für den Grünflächenplaner Oschmann, das weiß auch Sauerwein: „Herr Oschmann hat ein Projektvolumen in diesem Jahr zu erledigen, das auch für zwei Jahre reichen würde.“

Dazu gehört zum Beispiel auch die Entwicklung des inklusiven Leuchtturmspielplatzes im John-Steinbeck-Park. In der Planung sind da zahlreiche Spielgeräte, unter anderem auch für Kinder mit Behinderung, allerdings ohne Wasser. „Ich würde mir wünschen, dass wir den Spielplatz im Frühjahr 2021 eröffnen können“, sagt Oschmann. Und das wiederum bringt die Bundestagsabgeordnete Griese auf eine Idee: „Das wäre dann doch ein schöner Ort für meine Sommertour im nächsten Jahr.“