Heiligenhaus: Was Familien sich vom Schulalltag wünschen

Heiligenhaus : Was Familien sich vom Schulalltag wünschen

Die Gesamtschule stellt sich für die Anmeldewoche auf. Zum Tag der offenen Tür kamen viele interessierte Eltern und Schüler.

Für so einige junge Heiligenhauser dürfte der Samstag richtungsweisend gewesen sein. Die Gesamtschule Heiligenhaus lud zum Tag der offenen Tür und zeigte, wie so ein Schultag an der Gesamtschule aussehen könnte. Drei Stunden lang hatten zahlreiche Familien, vor allem die zukünftigen Schüler die Möglichkeit, die Gesamtschule zu beschnuppern. Erfahrungsgemäß die beste Entscheidungshilfe bei der Schulwahl.

Die Klassen- und die Fachräume standen offen, so auch die neuen Naturwissenschaftsräume zum Beispiel. Dabei konnten nicht nur die jetzigen Viertklässler einen Blick auf ihre potenzielle neue Schule werfen, sondern auch die zukünftigen Oberstufenschüler. Bereits Anfang Dezember waren die beiden Gruppen schon zu Informations-Abenden eingeladen gewesen. Was wünschen sich die Familien von der Heiligenhauser Gesamtschule? Mutter Annemarie Müller streifte mit Sohn Ben durch die Schulräume an der Hülsbecker Straße. "Mir ist guter Unterricht wichtig und dass meinem Sohn alle Möglichkeiten offen stehen.

Ob Realschulabschluss oder doch Abitur. Ich finde, was das Richtige für ihn ist, das können wir jetzt noch nicht absehen." Was den Alltag in der Schule angeht, ist der Familie aber noch andere wichtig. Ben hofft auf einen spannenden Sportunterricht. "Fußball zum Beispiel find ich toll, aber Basketball ist auch super." Dass der Junge sich viel bewegt, findet die Mutter gut, deswegen hat sie noch ganz andere Hoffnungen an eine weiterführende Schule. "Wichtig ist mir aber auch die Verpflegung", sagt die Ökotrophologin. "Mein Sohn soll eine ausgewogene Ernährung zur Mittagszeit bekommen, damit er gut lernen kann."

Frische Küche und Salatbar in der Gesamtschul-Mensa sind somit für Müller ein dicker Pluspunkt. "Dass hier in der Küche selbst gekocht wird, ist nicht selbstverständlich. Das finde ich gut." Nicht unerheblich sei aber auch dieses 'gewisse Bauchgefühl', wenn man die Räume betritt, sagt Müller. Ähnlich geht es einer andere Familie, die den Tag der offenen Tür gerne nutzt. Sie setzen auf persönliche Gespräche, mit anderen Eltern zum Beispiel, aber auch mit Lehrern und Schülern. "So einen Tag der offenen Tür finde ich gut, denn man merkt, was hier für ein Schulklima herrscht", sagt die Mutter. "Und mein Sohn kann herausfinden, ob er sich hier wohlfühlen könnte." Für den ist dafür vor allem wichtig, dass seine Freunde auch hier zur Schule gehen. "Das wäre cool." Klassenstärken, aber auch die Angebote außerhalb des Unterrichts sind vielfach nachgefragte Themen.

(sade)
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