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Heiligenhaus: Viel Aufwand für Rad-Tourismus

Heiligenhaus : Viel Aufwand für Rad-Tourismus

Es dürfte kein leichtes, aber ein lohnendes Geschäft werden, jetzt mit der Werbung für den Panorama-Radweg zu beginnen. Nicht leicht, weil die Trasse nicht komplett befahrbar ist und die Fahrradsaison weit weg. Lohnend, weil sich auf der alten Bahnstrecke tatsächlich neue Freizeitwelten auftun könnten. Erst recht, wenn die 24 niederbergischen Kilometer Anschluss ans überregionale Netz der besonderen Radwege finden.

Nichts gegen Visionen. Aber zuerst muss sich die Alltagstauglichkeit des Radwegs in den einzelnen beteiligten Städten erweisen. Je besser der Weg dort angenommen wird, desto bessere Argumente haben dann die Marketingspezialisten. Und eines sollte nicht vergessen werden: Die besten Werber wären eigentlich die ersten erfreuten Tester. Wohl niemand kennt die Radfahr-Möglichkeiten des Niederbergischen so gut wie die Radfans des ADFC. Schließlich sind sie dauernd auf mehr oder minder geeignete Strecken angewiesen. Folglich sollte das Wort der Fahrrad-Lobbyisten Gewicht haben – bei den Planern ebenso wie bei den umworbenen künftigen Nutzern.

(RP)