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Verwaltung und ADFC suchen nach Lösungen für Radfahrer in Ratingen

Ratingen : Stadtverwaltung und ADFC fahren Problempunkte für Radfahrer ab

Bei einer gemeinsamen Fahrradtour von Stadtverwaltung und ADFC Ratingen steuerten die Teilnehmer zahlreiche neuralgische Punkte der Radverkehrsinfrastruktur in Ratingen-Mitte an und diskutierten vor Ort.

() Anfang 2021 haben das Stadtplanungsamt unter der neuen Leitung von Petra Cremer und der ADFC Ratingen einen regelmäßigen „Radverkehrs-Dialog“ aufgenommen, der bisher coronabedingt nur online erfolgte. Jetzt ging es in die Praxis: Auf einer knapp zehn Kilometer langen Fahrradexkursion durch Ratingen-Mitte wurden zahlreiche Problempunkte angesteuert.

Dies umfasst den halbseitigen Rückbau vieler Umlaufsperren, die für Radfahrer wie auch Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren hinderlich sind, Anregungen zu geschützten Stellplatzanlagen und einer Servicesäule für Fahrräder im Innenstadtbereich, eine Verbesserung der Fahrradachse entlang der Wallstraße im Zuge des geplanten Umbaus, wie auch klarer Erkennbarkeit der zukünftigen Fahrradstraßen zum Beispiel in der Minoritenstraße. Auch wurde eine Lösung für die baustellenbedingte Sperrung der unteren Bechemer Straße für den Fahrradverkehr besprochen, die nun innerhalb der Stadtverwaltung weitergetragen wird.

Zu den schon seit 2019 diskutierten fünf Baken auf der Homberger Straße hinter der Einmündung zum Waldfriedhof zeichnet sich eine Klärung ab: Diese sollen absehbar entfernt werden. Der geplante größere Umbau im Bereich der dortigen Bushaltestelle wird zugunsten einer vereinfachten Markierungslösung zunächst zurückgestellt.

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Positives Fazit des ADFC: „Die Tour war für das gegenseitige Verständnis der Probleme des Radverkehrs aber auch der Schwierigkeiten bei der verwaltungsseitigen Umsetzung von Lösungen sehr hilfreich.“ Vom Planungsamt wurde bereits eine ähnliche Tour durch Lintorf angeregt, die voraussichtlich im Frühjahr stattfinden wird.