Ratingen : Polizei verhängt 79 Bußgelder

Radfahrer nutzten die Radwege nicht oder missachteten Ampeln. Die Verkehrskontrollen stranden unter dem Motto „sicher.mobil.leben“ und wurden von Präventionsmaßnahmen begeleitet.

Die Kreispolizei nahm am vergangenen Mittwoch unter dem Motto „sicher.mobil.leben“ bei Verkehrskontrollen insbesondere Radfahrer unter die Lupe.

Im Zeitraum zwischen 6 Uhr morgens und 19 Uhr abends kontrollierte die Polizei insgesamt 134 Verkehrsteilnehmer, darunter 67 Fahrradfahrer sowie 65 Auto- und Lkw-Fahrer. Hinzu kamen zwei Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren.

Bei ihren Kontrollen stellten die Polizeibeamten 79 Regelverstöße fest – 35 davon gingen auf die Konten von Radfahrenden, die unter anderem benutzungspflichtige Radwege nicht genutzt hatten (20) oder das Rotlicht einer Ampel nicht beachteten (5). Neben weiteren Verstößen mussten die Polizeibeamten auch sechs Radfahrende stoppen, weil sie während der Fahrt mit dem Handy telefoniert hatten. Dies zieht ein Bußgeld in Höhe von 25 Euro nach sich.

Bei den Kontrollen der Autofahrer stellte die Polizei insbesondere Parkverstöße fest. So mussten die Polizisten 13 Fahrzeughaltern ein Bußgeld in Höhe von mindestens 55 Euro aufschreiben, weil sie Radwege zugeparkt hatten. Weitere Verstöße wurden wegen verbotener Handynutzung am Steuer sowie Fehlern beim Abbiegen geahndet.

Begleitet wurde der Einsatz von einer Telefonsprechstunde der Verkehrsunfallprävention rund um das Thema „Sicherheit auf dem Fahrrad“ sowie von Präventionsarbeit in den Sozialen Netzwerken.