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Velbert: Corona-Infizierte in Hochhaus haben alle indische Variante

Sieben Familien in Velbert betroffen : Corona-Infizierte in Hochhaus haben alle indische Variante

Die in zwei Hochhäusern in Velbert unter Quarantäne gesetzen Bewohner haben sich mit der indischen Virusvariante infiziert. Bei sieben Familien wurde die Mutante B.1.617 nachgewiesen. Das teilte der Kreis Mettmann nach der Sequenzierung der Proben von insgesamt 26 Menschen am Samstag mit.

Der Ausbruch zieht außerdem auch in Ratingen weitere Tests im Umfeld einer weiteren Familie nach sich, nachdem das Gesundheitsamt ermittelt hatte, dass es zwischen einer dort infizierten Familie und den Betroffenen in Velbert Kontakte gab. Ob auch hier die indische Variante vorliegt, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen, hieß es weiter.

Nach einem ersten Nachweis der Mutante waren vor knapp einer Woche zunächst vorsorglich 189 Bewohner unter Quarantäne gesetzt und getestet worden. Viele der nicht betroffenen Bewohner konnten zwischenzeitlich aus der Isolation entlassen worden. Die Weltgesundheitsorganisation hatte die indische Corona-Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Laut Experten könnte sie bis zu 50 Prozent ansteckender sein als die britische Variante.

Die Mutante B.1.617.2 wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft. RKI-Chef Lothar Wieler sagte am Freitag, es gebe die Vermutung, dass die Variante eine deutlich höhere Übertragbarkeit aufweise. Der Impfschutz werde zudem geringer sein, dies allerdings "in überschaubarem Maße".

(felt/dpa)