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Umfrage des Landschaftsverbandes

Ratingen : Werkstätten mit niedrigen Infektionszahlen

Umfrage: Die Einrichtungen für behinderte Menschen sind mit Blick auf die Pandemie gut aufgestellt.

(RP/kle) Die Werkstätten für behinderte Menschen im Rheinland, zu denen auch die Einrichtungen in Ratingen gehören, sind nach wie vor gut im Umgang mit der Corona-Pandemie aufgestellt. Das belegen die Zahlen einer erneuten Umfrage des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im April unter den 44 Werkstätten für behinderte Menschen im Rheinland. Fast 84 Prozent (28.600) der rund 34.000 beschäftigten Menschen mit Behinderung nutzten Mitte April das Teilhabeangebot der Werkstätten in den regulären Betriebsstätten, in der eigenen Wohnung oder in ihrer Wohneinrichtung (Januar 2021: rund 82 Prozent).

Rund ein Prozent der Beschäftigten befand sich zum Zeitpunkt der Umfrage in Quarantäne, rund 15 Prozent waren aus anderen Gründen (Urlaub und Krankheit ohne Corona-Bezug oder auf eigenen Wunsch hin) nicht in der Werkstatt. Weniger als 0,2 Prozent haben derzeit (noch) nicht das Teilhabeangebot, das sie benötigen und wünschen (Januar 2021: ein Prozent). Auch die Infektionszahlen in den Werkstätten sind niedrig: Nur jeweils rund 0,2 Prozent der Beschäftigten und der Fachkräfte sind derzeit positiv auf Corona getestet (Januar 2021: rund 0,3 Prozent). Der Impfanteil der Fachkräfte beträgt über 86 Prozent, bei den Beschäftigten sind es über 65 Prozent.

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„Wir freuen uns sehr über diese positive Entwicklung“, erklärt LVR-Sozialdezernent Dirk Lewandrowski. „Uns ist mit dem hohen Engagement aller Beteiligten – den Werkstätten, den Beschäftigten, dem Land NRW und dem LVR – gemeinsam gelungen, das für die Menschen mit Behinderung wichtige Teilhabeangebot zu ermöglichen und gleichzeitig den Gesundheitsschutz sicher zu stellen. Ich bin sehr froh, dass wir mit dieser Kraftanstrengung die positive Entwicklung bestärken konnten und es gelungen ist, das Recht auf Arbeit und Teilhabe auch unter schwierigen Rahmenbedingungen umzusetzen.“